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American Airlines

American Airlines
IATA-Code: AA
ICAO-Code: AAL
Rufzeichen: AMERICAN
Gründung: 1934
Sitz: Fort Worth,
 Vereinigte Staaten
Drehkreuz:

Dallas-Fort Worth, Chicago-OHare, Miami-International, New York-John F. Kennedy

Heimatflughafen: Dallas-Forth Worth
Leitung: Gerard Arpey (CEO)
Mitarbeiterzahl: 85.200 (in 2007)
Fluggastaufkommen: 98,271 Mio. (in 2004)
Allianz: oneworld
Vielfliegerprogramm: AAdvantage
Flottenstärke: 852 (+68 Bestellungen)
Ziele: national und international

American Airlines ist eine US-amerikanische Fluggesellschaft mit Sitz in Fort Worth (Texas). Sie war lange Zeit die größte Fluggesellschaft der Welt, ehe sie von Southwest Airlines, gemessen an der Passagierzahl, überholt wurde. American Airlines gehört heute zur Holding AMR Corporation. Ihr Tochterunternehmen für regionale Zubringerflüge in den Vereinigten Staaten heißt American Eagle.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

American Airlines entstand als Verbund von zahlreichen unabhängigen Fluggesellschaften in den 1920er Jahren. Am 25. Januar 1930 bildeten sie eine gemeinsame Gesellschaft, die American Airways, mit Flugstrecken von Boston und New York nach Chicago, von dort nach Dallas, und zwischen Dallas und Los Angeles. 1934 erwarb E.L. Cord die Fluglinie und benannte sie in American Air Lines um. Erster CEO war C. R. Smith.

Im Zweiten Weltkrieg absolvierte die Airline viele Truppentransporte. Die Gesellschaft gehört auch heute noch zu den Linien- und Charterfluggesellschaften, die vom US-Militär für Truppentransporte genutzt werden.

Das erste Turboprop-Flugzeug war eine Lockheed L-188 Electra. Am 25. Januar 1959 wurde dann die Boeing 707 in Betrieb genommen. Die erste Boeing 747 wurde am 2. März 1970 gekauft. 1984 trat American Airlines als Großkunde für 67 Flugzeuge und weitere 100 Optionen für die MD-82 auf, nachdem man 1983 dieses Muster eingeführt hatte. American Airlines ist mit Abstand der größte und wichtigste Betreiber der MD-80-Serie. American Airlines ist darüber hinaus Erstkunde der Douglas DC-2, DC-3, DC-6, DC-7 und DC-10.

In den frühen 1960ern entwickelte American Airlines zusammen mit IBM das erste elektronische Buchungssystem Sabre. AA erfand 1981 das Vielfliegerprogramm mit Bonusmeilen-System als Marketinginstrument: Das AAdvantage-Programm hat auch heute noch die meisten Teilnehmer weltweit. Auch beim Management von Auslastung, Kosten und Verkaufspreisen revolutionierte AA mit einem ausgeklügelten Ertragsmanagement die Luftfahrtbranche. 1999 war American Airlines Gründungsmitglied der Luftfahrtallianz Oneworld. Im April 2001 wurde die in Konkurs gegangene Trans World Airlines (TWA) aufgekauft.

Am 25. August 2009 landete der letzte Flug mit einem Airbus A300-600R auf dem John F. Kennedy International Airport. Die A300 war 21 Jahre im Dienst der American Airlines und war der einzige Airbus-Flugzeugtyp im Einsatz bei American Airlines. Die Strecken der A300 wurden durch Boeing 757 übernommen.[1]

Rechtsstreit mit CIA und FBI

Zusammen mit United Airlines, US Airways, Delta Air Lines, Continental Airlines und Boeing hat American Airlines eine Klageschrift gegen FBI und CIA aufgrund der Anschläge vom 11. September 2001 eingereicht. Ziel ist die Klärung der Frage, ob die Airline-Branche eine Mitschuld an den Terroranschlägen von 9/11 trägt und/oder ob ihre Reaktionen richtig und angemessen waren [2].

Ziele

Wichtige Drehkreuze sind Dallas/Ft.Worth, Chicago O'Hare, Miami, San Juan und New York Kennedy. American Airlines fliegt fast alle US-Bundesstaaten und Puerto Rico an. Interkontinental werden Europa, Südamerika und Tokio angeflogen. Ein dichtes Netz besteht vor allem in der Karibik und Mittelamerika; Kanada wird ebenfalls angeflogen. In Deutschland wird Frankfurt jeweils einmal täglich mit Dallas (eingesetztes Gerät: Boeing 777) und Chicago (Boeing 767) verbunden, in der Schweiz Zürich einmal täglich mit New York-Kennedy (Boeing 767).

Flotte

Mit Stand Februar 2010 besteht die Flotte der American Airlines[3] inklusive ihrer Regionalfluggesellschaften aus 852 Flugzeugen:

Flugzeugtyp aktiv bestellt[4] Anmerkungen Sitzplätze[5]
Boeing 737-800 110 061 Erste Auslieferung am 7. Februar 1999; ersetzen die ältesten MD82/83 148
Boeing 757-200 124 Erste Auslieferung am 17. Juli 1989 188
Boeing 767-200 015 Erste Auslieferung am 4. November 1982 168
Boeing 767-300ER 058 Erste Auslieferung am 19. Februar 1988 225
Boeing 777-200ER 047 007 224 / 247
McDonnell Douglas MD-82 167 American Airlines ist weltweit größter Betreiber der MD-82 140
McDonnell Douglas MD-83 090 American Airlines ist weltweit größter Betreiber der MD-83 140
Zwischensumme 611 071
Summe American Eagle[6] 227 führt Regionalflüge durch
Summe American Connection[7] 014 führt Regionalflüge durch; betrieben durch Chautauqua Airlines
Gesamt 852 068

Darüber hinaus hat American Airlines im Herbst 2009 eine Absichtserklärung zum Kauf von 42 Boeing 787-9 sowie über 58 Optionen unterzeichnet, diese wurde jedoch bisher (Stand: Januar 2010) nicht in eine Festbestellung umgewandelt.[4]

Zwischenfälle

Die American Airlines hatte bisher 13 schwere Zwischenfälle mit insgesamt 1433 Toten. Die schwersten davon waren:

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. fliegerweb.de: Airbus A300 geht bei American Airlines in Pension 27. August 2009
  2. aerosecure.de: Airlines verklagen FBI und CIA 9. August 2007
  3. ch-aviation.ch: Flotte der American Airlines 16. Februar 2010
  4. a b Boeing: Bestellungen von American Airlines 25. Januar 2010
  5. American Airlines: Sitzplatzkonfiguration der Flotte
  6. ch-aviation.ch: Flotte der American Eagle 25. Januar 2010
  7. ch-aviation.ch: Flotte der American Connection 25. Januar 2010
  8. http://www.ntsb.gov/publictn/2004/AAR0404.pdf Offizieller Unfallbericht der Flugunfalluntersuchungsbehörde NTSB
  9. The Aviation Herald Accident: American B738 at Kingston (englisch) 23. Dezember 2009

Weblinks

 Commons: American Airlines  Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Wikinews: American Airlines  in den Nachrichten


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