| Boeing 777 | ||
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Boeing 777-200ER der El Al |
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| Typ: | Zweistrahliges Großraumflugzeug | |
| Entwurfsland: | Vereinigte Staaten | |
| Hersteller: | Boeing Commercial Airplanes | |
| Erstflug: | 12. Juni 1994 | |
| Indienststellung: | 7. Juni 1995 | |
| Produktionszeit: | Seit 1994 in Serienproduktion | |
| Stückzahl: | 822 (Stand: 1. Dezember 2009) | |
Die Boeing 777 (oft auch als triple seven bezeichnet) ist ein zweistrahliges Großraum-Verkehrsflugzeug von Boeing für 300 bis 550 Passagiere. Sie ist das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug der Welt und durch die ETOPS-Langstreckenzertifizierung auch für Interkontinentalstrecken geeignet. Die Varianten der Boeing 777 unterscheiden sich in Länge und Reichweite deutlich. Der Erstflug der Grundversion Boeing 777-200 fand 1994 statt. Vergleichbare Modelle zur Boeing 777 sind der Airbus A330/A340 und die Iljuschin Il-96. Bisher wurden 822 von 1.116 bestellten Flugzeugen dieses Typs ausgeliefert (Stand: 1. Dezember 2009).
Inhaltsverzeichnis |
Die Überlegungen zum Bau der 777 gehen zurück bis auf das Jahr 1986, als Boeing gute Chancen sah, einen Ersatz für die Lockheed L-1011 Tristars und McDonnell Douglas DC-10 anbieten zu können. Viele davon wurden bereits in den frühen 1970er Jahren als erste Generation der Großraumflugzeuge neben der Boeing 747 und Airbus A300 in Dienst gestellt. Von Beginn an wurde sich auf die Boeing 767 als Ausgangspunkt der Entwicklung konzentriert. Die 767 war mit ihrem Rumpfdurchmesser von 5,03 m eigentlich kein echtes Großraumflugzeug, gegenüber den entsprechenden Werten der 747 mit 6,49 m, mit 5,64 m für die A300 und mit 6,02 m für die DC-10. Boeing war jedoch überzeugt, dass diese Größe für den vorwiegend angepeilten inneramerikanischen Markt am besten geeignet sei.
Das Projekt erhielt die Bezeichnung 767-X, zum Erreichen der größeren Passagierkapazität wurden zusätzliche Rumpfsegmente, stärkere Triebwerke und eine größere Flügelspannweite mit Winglets vorgesehen. In den zwei folgenden Jahren wurde die Projektierung von Boeing vorangetrieben, bei der Vorstellung lehnten jedoch die Hauptkunden American Airlines und United Airlines den Vorschlag ab.
In der Folge wurden unterschiedliche verbesserte Entwürfe ausgearbeitet, darunter auch bizarre Konzepte, wie die Kombination einer gestreckten 767-300 mit einem Teil des 757 Rumpfes, der auf den oberen hinteren Rumpfteil der 767 aufgepflanzt werden sollte. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Konkurrenz der moderneren Entwicklungen bei McDonnell Douglas (MD-11) und vor allem durch Airbus (A330 und A340) beschloss das Produktentwicklungsteam (Product Development Team) im Oktober die endgültige Abkehr von den bisherigen Konzepten und begann eine vollständige Neuentwicklung.
Dabei wurde seitens Boeing eine zweistrahlige Auslegung als 10 % günstiger in den operativen Kosten gegenüber einem Trijet befunden und 30 % günstiger als ein vierstrahliges Modell. Nach den Berechnungen des Entwicklungsteams waren Triebwerke mit einer Leistung von 70.000 bis 80.000 lbs (311 bis 356 kN) notwendig, die zum damaligen Zeitpunkt aber noch nicht verfügbar waren. In die endgültige Auslegung bezog Boeing die Luftfahrtgesellschaften als potentielle Kunden mit ein.
Dieses Working Together Konzept hatte jedoch die Konsequenz, dass die zum Teil weit auseinander liegenden Anforderungen der verschiedenen Gesellschaften berücksichtigt werden müssen. Hier stach besonders die Forderung von United Airlines heraus, die einen Non-Stop-Flug bei maximalem Abfluggewicht vom hochgelegenen Denver (Colorado) nach Honolulu (Hawaii) verlangten. Dies bedeutete, dass vom Tag der Indienststellung an Langstrecken-Überwasser ETOPS (Extended-range Twin-engine Operation Performance Standards) Fähigkeit verlangt wurde.
Im Herbst 1990 fand der Entscheidungsprozess von United zum Ersatz der veralteten DC-10 seinen Abschluss. Drei Zellenhersteller und drei Triebwerksbauer trugen ihre Vorschläge bei einem gemeinsamen Treffen vor. Airbus präsentierte den A330 und McDonnell Douglas die MD-11. Das Team von United verbrachte 70 Stunden mit Verhandlungen und gab seine Entscheidung am 14. Oktober bekannt. Vom technischen Standpunkt her war das Projekt von Boeing, das jetzt Boeing 777 genannt wurde, der Gewinner; finanziell gesehen lag der Airbus A330 vorne.
Um diesen Konflikt zu lösen, verfasste James Guyette, der Vizepräsident von United, einen handgeschriebenen Vertragszusatz, der das mehr Airbus-orientierte-Lager von den Vorzügen der 777 überzeugen sollte. Hierin wies er vor allem auf das Working Together-Konzept hin, das nur mit Boeing umsetzbar sei. Am 15. Oktober 1990 wurde daraufhin von United ein letter of intent verfasst, der die feste Bestellung und eine Optionserklärung für jeweils 34 Maschinen umfasste. Boeing gründete unmittelbar danach die 777 Division of Boeing Commercial Airplane und ernannte Phil Condit als deren Generalmanager, der aber 1992 von Alan Mulally abgelöst wurde.
1990 begannen die Vorbereitungen für eine deutliche Erhöhung der Produktionskapazitäten im Boeing-Werk Everett. Die 390.000 m² Grundflächenerweiterung umfasste zwei neue Taktstraßen (40-35 und 40-36) und einen neuen Hangar zum Anstrich der Maschinen. Die Fertigungskapazität betrug damit 7 Maschinen pro Monat. Eine weitere Produktionsstätte für die Verbundwerkstoffteile aus denen sich das Leitwerk zusammensetzt, wurde mit einer Grundfläche von 39.300 m² in Tacoma (Washington) errichtet.
Am 9. April 1994 wurde das Flugzeug in Everett zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Erstvorführung wurde alle 30 Minuten wiederholt und dabei mit Rock-Musik, einer Laser-Light-Show und Trockeneisnebel unterlegt. An diesem Tag hatten über 100.000 Mitarbeiter und ihre Angehörigen Gelegenheit den Prototyp zu besichtigen. Der Erstflug fand dann am 12. Juni 1994 statt und erreichte mit einer Dauer von 3:48 Stunden einen Rekord für ein neues Boeing-Flugzeug.
In der anschließenden zweijährigen Testphase wurden insgesamt neun Maschinen eingesetzt. Es wurden drei Zelle-Triebwerkskombinationen in 6700 Flugstunden zertifiziert. Die Testflüge nahmen damit fast dreimal so viel Zeit in Anspruch, wie dies bei der Zertifizierung der Boeing 767 der Fall war. Alleine die bis dahin einzigartige Forderung nach ETOPS Fähigkeit von Beginn an, erhöhte die notwendige Anzahl der Testmaschinen um 30 %. Boeings erste Priorität während der Testphase richtete sich auf die Zertifizierung der mit PW4084 ausgerüsteten United-Version, wofür fünf der neun Maschinen eingesetzt wurden.
Zunächst wurden nur zwei Varianten angeboten, die Basisvariante Boeing 777-200 und eine Variante mit höherer Reichweite, aber auch höherem Gewicht, nämlich die Boeing 777-200IGW, die man später in Boeing 777-200ER umbenannte. Der Jungfernflug fand am 12. Juni 1994 statt.
Die Boeing 777 ist das erste Flugzeug von Boeing, das mit Fly-by-Wire-Technik (Steuerungstechnik) ausgerüstet ist. Es werden auch vermehrt Verbundwerkstoffe eingesetzt, um das Gewicht zu verringern.
Deutlichstes optisches Erkennungsmerkmal der Maschine ist das dreiachsige Hauptfahrwerk. Bei anderen Flugzeugen mit ähnlichem Gewicht wird hier eine zusätzliche Fahrwerksgruppe verwendet.
Kurzversion des Basismodells 777-200. Gedacht als Konkurrenz zum Airbus A330-200, wurde die 777-100 möglichen Kunden vorgeschlagen, stieß jedoch nicht auf ausreichendes Interesse. Entwicklung wurde eingestellt, kein Prototyp gebaut.
Die 777-200 ist das Basismodell der 777-Familie. Der Erstflug des Prototyps fand am 12. Juni 1994 statt. United Airlines war Erstkunde der Boeing 777 mit 34 Festbestellungen und ebenso vielen Kaufabsichtserklärungen. Erst nach einer weiteren Bestellung (von ANA) wurde das 777-Programm offiziell gestartet. Die 777-200 wurde eine Zeit lang mit einklappbaren Flügelspitzen angeboten. Diese verringern die Größe der am Boden benötigten Parkposition. Da aber niemand diese Option bestellte, wurde sie schnell wieder fallen gelassen. Die 777-200 ist für Triebwerke von Pratt&Whitney, Rolls-Royce und General Electric zugelassen. Die Basisvariante der 777 ist ein Langstreckenflugzeug für 305 bis 440 Passagiere, ihre Länge beträgt 63,73 m, ihre Spannweite 60,93 m und ihre Reichweite 9.700 km. Eine Startmasse von 263.090 kg macht die 777-200 zu einem schweren Flugzeug, bei dem die Pisten jedoch nicht verstärkt werden müssen. Die erste Maschine wurde im April 1995 in Dienst gestellt.
Bis August 2009 wurden 88 Exemplare der 777-200 von zehn Fluggesellschaften bestellt und ausgeliefert.
Basismodell mit erheblich gesteigerter Reichweite (ER=extended Range). Am 2. April 1997 flog eine neue Boeing 777-200 IGW (IGW für increased gross weight erhöhtes Startgewicht; später 777-200ER) der Malaysia Airlines im Überführungsflug vom Boeing-Werksflughafen in Seattle (Washington, USA) nach Kuala Lumpur (Malaysia) und brach damit den Rekord für den längsten Non-Stop-Flug Richtung Osten. Die Strecke betrug 20.044 km und die Flugzeit 21 Stunden und 23 Minuten. Sie verlor den Rekord am 10. November 2005 an eine Boeing 777-200LR (siehe unten). Die erste 777-200ER stellte British Airways im 9. Februar 1997 [1] in Dienst.
Bis August 2009 wurden 433 Exemplare der 777-200ER von 34 Fluggesellschaften bestellt und 412 ausgeliefert.
Gleichzeitig mit der Boeing 777-300ER wurde im Januar 2000 die Entwicklung der 777-200LR (LR für longer range größere Reichweite) dieses Typs beschlossen, nach den Ereignissen am 11. September 2001 jedoch zunächst für einige Zeit zurückgestellt. Im August 2004 begann der verzögerte Bau der ersten Boeing 777-200LR, die ihren Roll-Out am 15. Februar 2005 hatte. Der Erstflug fand am 8. März 2005 statt, ein zweiter Prototyp folgte am 24. Mai 2005.
Diese Variante ist ausgelegt für 301 Passagiere bei einer Reichweite von 17.446 km. Damit ist die 777-200LR das Zivilflugzeug mit der größten Reichweite und löst seinen direkten Konkurrenten Airbus A340-500 des europäischen Herstellers Airbus als Rekordhalter ab. Im Gegensatz zur A340-500 besitzt die B777-200LR nur zwei Triebwerke. Die 777-200LR ist ausschließlich mit General-Electric-GE90-Triebwerken erhältlich.
Der Name Worldliner entstand in Anlehnung an den Namen Dreamliner der Neuentwicklung Boeing 787. Während es sich bei dem Begriff Dreamliner um einen neuen Flugzeugtyp handelt, der erst noch gebaut wird, bezeichnet der Begriff Worldliner nur eine Variante der 777-Familie.
Am 9. November 2005 brach der zweite 777-200LR-Prototyp mit der Kennung WD002 mit 35 Passagieren an Bord von Hongkong aus in Ostrichtung auf, um über den Pazifik, Nordamerika und den Atlantik nach London zu fliegen. Testpilotin Suzanna Darcy-Hennemann landete am 10. November 2005 um ca. 14.30 Uhr MEZ auf dem Flughafen Heathrow, 22 Stunden und 42 Minuten nach ihrem Start, und stellte damit mit 21.601 km einen neuen Rekord für den längsten Non-Stop-Flug mit einem kommerziellen, nichtmilitärischen Flugzeug auf. [2]
Das erste Flugzeug wurde am 24. Februar 2006 an PIA ausgeliefert. Bis August 2009 wurden 56 Exemplare der 777-200LR von mindestens acht Fluggesellschaften bestellt und 35 ausgeliefert.
Am 15. November 2004 gab Boeing bekannt, auf Basis der 777-200LR auch eine Frachtversion mit großer Frachttür im hinteren Hauptdeck zu entwickeln. Diese 777F genannte Maschine soll bei bis zu 103 Tonnen Nutzlast eine Reichweite von 9630 km haben. Sie übertrifft damit alle Kennzahlen der alten Boeing 747-200F wie z.B. 18% weniger Kraftstoffverbrauch, eine Entwicklung auf Basis der 777-300ER hätte wahrscheinlich sogar in direkter Konkurrenz zur 747-400F gestanden. Der Erstflug fand am 14. Juli 2008 statt[3], die erste Auslieferung am 19. Februar 2009 an den Erstkunden Air France statt, nachdem die Maschine am 6. Februar 2009 von FAA und EASA die Zulassung erhalten hat.
Bis August 2009 wurden 71 Exemplare der 777F von 12 Kunden bestellt und acht Maschinen ausgeliefert. Weitere Kaufabsichtserklärungen liegen bereits vor. Der weltgrößte Expressdienstleister FedEx hat im November 2006 seine Bestellung von zehn Airbus A380F wegen anhaltender Lieferverzögerungen storniert und 15 Maschinen dieses Typs bestellt. Mit bis zu elf Boeing 777-200LRF wird ab Sommer 2009 der Flugverkehr einer neuen Luftfrachtgesellschaft mit dem Namen AeroLogic (einem Joint Venture von DHL Express und Lufthansa Cargo) betrieben.[4]
Um 10,1 m verlängerte Version der 777-200 mit max. bis zu 550 Sitzplätzen. Die 777-300 war von 1997 bis 2002 mit 73,9 m Rumpflänge das längste Verkehrsflugzeug der Welt, ehe es vom Airbus A340-600 als solches abgelöst wurde. Die erste 777-300 flog im Oktober 1997 und im Mai 1998 nahm Cathay Pacific die erste 777-300 in Betrieb. Weitere Betreiber dieser Version sind überwiegend asiatische Airlines, wie Japan Airlines, All Nippon Airways, Korean Air, Singapore Airlines, Thai Airways, Emirates.
Bis August 2009 wurden 60 Exemplare der 777-300 von acht Fluggesellschaften bestellt und ausgeliefert.
Variante der 777-300 mit vergrößerten Tragflächen und zusätzlichen Treibstofftanks für größere Reichweite. Die 777-300ER (ER für extended range vergrößerte Reichweite) ist das größte und schwerste zweistrahlige Flugzeug. Es wird ausschließlich mit dem GE90-115B von General Electric bestückt, welches mit 519 kN Schub das bisher leistungsstärkste zivile Strahltriebwerk ist. Bei Testläufen erreichte es eine maximale Schubkraft von 591 kN.
Der erste Prototyp absolvierte seinen Erstflug am 24. Februar 2003, der zweite Prototyp flog erstmals im April 2003. Nachdem sie umfangreiche Testflüge für die Zulassung des Typs hinter sich gebracht hatten, wurden die beiden Prototypen im Juni 2004 an Japan Airlines abgeliefert.
Die ersten 777-300ER wurden im April 2004 von Air France in Betrieb genommen. Bis August wurden 408 Exemplare von 26 Fluggesellschaften bestellt und 195 ausgeliefert.
Die Boeing 777ER-Modelle konkurrieren mit den vierstrahligen Airbus A340 und Iljuschin Il-96 und der in der Entwicklung befindlichen zweistrahligen Airbus A350, die Modelle ohne ER mit dem zweistrahligen Airbus A330. Große Boeing-777-Flotten betreiben unter anderem Emirates, Singapore Airlines, United Airlines, American Airlines, British Airways, All Nippon Airways, Japan Airlines, Thai Airways International, Air France, Etihad Airways, Cathay Pacific, Air Canada und Air India.
| Jahr | Total | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999 | 1998 | 1997 | 1996 | 1995 | 1994 | 1993 | 1992 | 1991 | 1990 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bestellungen | 1,106 | 10 | 53 | 142 | 77 | 153 | 42 | 13 | 32 | 30 | 116 | 35 | 68 | 54 | 68 | 101 | 0 | 30 | 30 | 24 | 28 |
| Auslieferungen | 792 | 44 | 61 | 83 | 65 | 40 | 36 | 39 | 47 | 61 | 55 | 83 | 74 | 59 | 32 | 13 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Offen | 314 | 314 | 348 | 356 | 297 | 285 | 172 | 166 | 192 | 207 | 238 | 177 | 225 | 231 | 236 | 200 | 112 | 112 | 82 | 52 | 28 |
(Stand: 30. Juni 2009)
Seit Einführung in den Liniendienst im Jahre 1995 gab es bis heute nur einen Totalverlust einer Boeing 777:
Am 17. Januar 2008 verunglückte British-Airways-Flug 038 aus Peking auf dem Londoner Flughafen Heathrow. Das Flugzeug setzte dabei 300 m vor Beginn der Landebahn 27L auf und wurde an Fahrwerk, Rumpf und Triebwerken so stark beschädigt, dass es abgeschrieben werden musste. Die 136 Passagiere und 16 Besatzungsmitglieder verließen das Flugzeug über Notrutschen, sechs Insassen mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus[5]. Laut Cockpitbesatzung der Maschine haben die Triebwerke im Landeanflug nicht mehr auf Steuereingaben reagiert und somit zusätzlich benötigten Schub nicht geliefert. Der vorläufige Untersuchungsbericht der britischen "Air Accidents Investigation Branch" gibt abschließend als wahrscheinlichste Ursache an, dass Eis, welches den Treibstoff-Öl-Wärmetauscher verstopfte, für den Unfall verantwortlich war.[6] Rolls-Royce wurde gebeten, diese Komponente bei der Trent 800 so schnell wie möglich neu zu gestalten.
| Kenngröße | 777-200 | 777-200ER | 777-200LR | 777-300 | 777-300ER | 777F | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Länge | 63,70 m | 73,90 m | 63,70 m | ||||
| Spannweite | 60,90 m | 64,80 m | 60,90 m | 64,80 m | |||
| Höhe | 18,50 m | 18,60 m | 18,50 m | 18,60 m | |||
| Rumpfdurchmesser | 6,20 m | ||||||
| Kabinenbreite | 5,86 m | ||||||
| Flugreichweite | 9.649 km | 14.300 km | 17.446 km | 11.029 km | 14.594 km | 9.195 km | |
| Max. Tankkapazität | 117.340 l | 171.170 l | 181.280 / 202.570 l | 171.170 l | 181.280 l | 181.280 l | |
| Geschwindigkeit (auf 10.670 m) |
896 km/h | ||||||
| Max. Startgewicht | 247.210 kg | 297.560 kg | 347.452 kg | 297.560 kg | 351.534 kg | 347.450 kg | |
| Max. Landestrecke (SL, ISA, MLW) |
1550 m | 1550 m | 1550 m | 1900 m | 1900 m | 1900 m | |
| Max. Sitzplätze | 440 | 550 | (max. 104 t Fracht) 653 m³ = 37 Paletten + 17 m³ Stückgut |
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| typische Sitzanzahl | 305 | 365 (380 bei dichter Bestuhlung) | -/- | ||||
| Triebwerke | 2 Pratt & Whitney PW 4077 à 343 kN oder 2 Rolls-Royce Trent 877 à 338 kN oder 2 General Electric GE90-77B à 342 kN |
2 Pratt & Whitney PW 4090 à 401 kN oder 2 Rolls-Royce Trent 895 à 415 kN oder 2 General Electric GE90-94B à 417 kN |
2 General Electric GE90-110B1 à 489 kN | 2 Pratt & Whitney PW 4098 à 435 kN oder 2 Rolls-Royce Trent 892 à 400 kN oder 2 General Electric GE90-94B à 417 kN |
2 General Electric GE90-115B à 512 kN | 2 General Electric GE90-110B1 à 489 kN | |
Zivile Baureihen
40 50 73 75 80 200 221 247 307 314 377 707 717 727 737 747 757 767 777 787 BBJ
Militärische Baureihen
15 AV-8 B-17 B-29 B-47 B-50 B-52 C-17 C-40 C-97 C-98 C-135 F-15 F/A-18 F-22 E-3 E-4 E-6 E-8 E-10 KC-97 KC-135 KC-767 PB P-8 P-12 P-26 RC-135
Versuchsflugzeuge und Abgebrochene Projekte
367 7J7 2707 Pelican ULTRA Sonic Cruiser XB-15 XB-59 XPBB X-32 X-37 X-40 X-43 X-45 X-46 X-48 X-50 X-51 X-53 YAL-1 YC-14 YMQ-18