| Etihad Airways |
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|---|---|---|
| IATA-Code: | EY | |
| ICAO-Code: | ETD | |
| Rufzeichen: | ETIHAD | |
| Gründung: | 2003 | |
| Sitz: | Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate |
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| Drehkreuz: | ||
| Heimatflughafen: | Flughafen Abu Dhabi | |
| Unternehmensform: | Staatsunternehmen eigener Art | |
| Leitung: | Sheikh Hamed bin Zayed Al Nahyan | |
| Mitarbeiterzahl: | 9.876 (August 2012)[1] | |
| Umsatz: | 4,1 Milliarden $ (2011)[2] | |
| Fluggastaufkommen: | 8,3 Millionen (2011)[2] | |
| Allianz: | keine | |
| Vielfliegerprogramm: | Etihad Guest | |
| Flottenstärke: | 67 (+ 89 Bestellungen)[1] | |
| Ziele: | International | |
Etihad Airways (arabisch , DMG al-Ittid) ist eine Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi mit Hauptsitz und Heimatflughafen im gleichnamigen Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Etihad ist das arabische Wort für Allianz oder Union.
Inhaltsverzeichnis |
Etihad Airways (kurz: Etihad) tritt als Nationalfluglinie der VAE auf. Gegründet wurde sie im Juli 2003 per Regierungserlass des Emirs von Abu Dhabi Chalifa bin Zayid Al Nahyan. Von der Regierung wurde ein Kapital von 500 Millionen AED (= 136 Mio. $) für den Start zur Verfügung gestellt. Der Flugbetrieb begann am 5. November 2003 mit einem zeremoniellen Flug nach al-Ain. Der erste kommerzielle Flug mit dem Ziel Beirut fand am 12. November 2003 statt. Im ersten vollständigen Betriebsjahr 2004 transportierte Etihad rund 340.000 Passagiere. Drei Jahre später im Jahr 2007 beförderte man über 4,6 Millionen, im Jahr 2008 waren es 6,0 Millionen Passagiere[3].
Am 20. Juni 2007 wurde im Rahmen der Pariser Luftfahrtschau in Le Bourget bekannt gegeben, dass man weitere vier A340-600, sowie fünf A330-200 und erstmals drei A330-200F bestellt hat. Darüber hinaus erklärte Etihad, dass man sich mit Airbus auf eine Verschiebung der Auslieferung der vier bestellten A380 geeinigt habe. Die Auslieferung der ersten Maschine hatte sich auf Grund von Produktionsproblemen zunächst von 2007 auf Mitte 2008 verschoben; die Auslieferung soll nun jedoch auf Wunsch von Etihad erst ab 2013 erfolgen. Die ursprünglich für Etihad vorgesehenen Produktionsslots wurden laut Airbus bereits an andere A380-Kunden vergeben.
Im Dezember 2011 kündigte Etihad Airways an, sich mit 29,21 Prozent an der finanziell angeschlagenen Air Berlin zu beteiligen und somit zum größten Einzelaktionär zu werden. Zudem soll eine umfangreiche Kooperation erfolgen, darunter ein Codeshare-Abkommen sowie die Konformität bei den jeweiligen Vielfliegerprogammen. Im Zuge dessen hat Air Berlin seine Strecke von Berlin nach Dubai ab 15. Januar 2012 nach Abu Dhabi verlegt. Am Drehkreuz Abu Dhabi können Air Berlin-Passagiere dann auf Etihad-Verbindungen umsteigen.[4]
Etihad befindet sich vollständig im Besitz der Regierung von Abu Dhabi, also der Herrscherfamilie Al Nahyan. Seit ihrer Flugaufnahme hat die Fluggesellschaft noch kein positives Betriebsergebnis erwirtschaftet. Etihad will 2012 erstmals profitabel sein.[5] Etihad hat seit Beginn des Flugdienstes im Jahre 2003 mehrere Anerkennungen für ihren Komfort und Service bekommen, zuletzt bei den World Travel Awards 2012 mit der Auszeichnung führende Fluggesellschaft.[6]
Im Juli 2012 wurde bekanntgegeben, dass Etihad mit Air France-KLM eine Zusammenarbeit eingehen wird. Auch die Entstehung eines Gemeinschaftsunternehmens ist nicht ausgeschlossen.[7] Im 3. Quartal 2012 soll außerdem ein Codeshare- sowie Interlineabkommen mit Aer Lingus gestartet werden.[8]
Geführt wird das Unternehmen von Scheich Ahmed Bin Saif Al Nahyan (Chairman) und James Hogan (Geschäftsführer). Es besteht aus folgenden Bereichen:
Die Organisationsform ist durch eine sehr flache Hierarchie und entsprechend kurze Entscheidungswege gekennzeichnet, was nicht zuletzt daran liegt, dass sämtliche Leitungs- und Entscheidungsfunktionen bei der Herrscherfamilie, also den Eigentümern, gebündelt sind. Im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften kann dies als erheblicher Wettbewerbsvorteil angesehen werden, weil das Unternehmen im Prinzip uneingeschränkte Unterstützung bei der Umsetzung seiner Zielvorgaben hat.
Vom Heimatflughafen Abu Dhabi International Airport (AUH) ausgehend, bedient Etihad 70 internationale Ziele (Stand 07/2011). Die Fluglinie fliegt zweimal täglich nonstop nach Frankfurt (eingesetztes Fluggerät Airbus A330-200 und im Sommer wird der Morgenflug mit einem Airbus A340-600 bedient), täglich nach München (eingesetztes Fluggerät Airbus A330-200), nach Düsseldorf (eingesetztes Fluggerät Airbus A330-300) und nach Frankfurt Hahn vier mal in der Woche (eingesetztes Fluggerät A330-200F). Nach Unternehmensangaben existieren Flugverbindungen zu folgenden Städten:[11]
Weitere Strecken können mit Hilfe von fünfzehn Codeshare-Partnern vermarktet werden: Aer Arann, Air Malta, Bangkok Airways, bmi, Brussels Airlines, Air Berlin, Hong Kong Airlines, Jet Airways, Malaysia Airlines, Middle East Airlines, Philippine Airlines, Qantas Airways, Royal Air Maroc, Saudi Arabian Airlines, Sri Lankan Airlines; Air Seychelles; sowie Yemen Airways.[11] Außerdem soll ein Codeshare-Abkommen mit China Eastern Airlines geschlossen werden. Wann dieses in Kraft treten wird, ist noch unbekannt.[13]
Mit Stand Januar 2012 besteht die Flotte der Etihad Airways aus 67 Flugzeugen:[1]
| Flugzeugtyp | aktiv | bestellt | Sitzplätze [14] (First/Business/Economy) |
Routen | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Airbus A319-100 | 2 | 110 (-/20/90) | Kurzstrecken | ||
| Airbus A320-200 | 15 | 12 | 140 (-/20/120) | Kurzstrecken | |
| Airbus A321-200 | 7 | - offen - | Kurzstrecken | ||
| Airbus A330-200 | 16 | 2 | 200 (10/26/164) 216 (12/24/180) 262 (-/22/240) |
Mittel- und Langstrecken | |
| Airbus A330-300 | 6 | 203 (12/40/151) | Mittel- und Langstrecken | ||
| Airbus A340-500 | 4 | 240 (12/28/200) | Ultralangstrecken | ||
| Airbus A340-600 | 7 | 286 (12/30/244) | Langstrecken | ||
| Airbus A350-1000 | 12 | - offen - | Langstrecken | Auslieferung vsl. ab 2015 | |
| Airbus A380-800 | 10 | - offen - | Langstrecken | Auslieferung vsl. ab 2014 | |
| Boeing 777-300ER | 11 | 7 | 378 (-/28/350) | Langstrecken | |
| Boeing 787-9 | 41 | - offen - | Langstrecken | Auslieferung vsl. ab 2013 | |
| Gesamt | 61 | 89 |
| Flugzeugtyp | aktiv | bestellt | Kapazität | Routen | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Airbus A300-600RF | 1 | 44 Tonnen | Mittelstrecken | geleast von Maximus Air Cargo | |
| Airbus A330-200F | 2 | 2 | 69 Tonnen | Mittelstrecken | Auslieferung September 2010 |
| Boeing 777F | 1 | 2 | 103 Tonnen | Langstrecken | |
| Boeing 747-400F | 1 | 110 Tonnen | Langstrecken | ||
| McDonnell Douglas MD-11F | 1 | 91 Tonnen | Mittelstrecken | geleast von World Airways | |
| Gesamt | 6 | 4 |
Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt im Januar 2012 etwa 4,4 Jahre.[15]
Die Fluglinie investierte in einen dreijährigen Sponsorvertrag mit Ferrari in der Formel 1, um weltweit rund 2,5 Mrd. Menschen in 200 Ländern mit der Werbung erreichen zu können.[16] Außerdem war Etihad Hauptsponsor des Grand Prix von Abu Dhabi, der 2009 erstmals ausgetragen wurde.[17] Des Weiteren ist Etihad Sponsor folgender Sportarten:
Zudem ist Etihad Werbeträger für das zweitgrößte flugfähige Modellflugzeug der Welt, der Replika eines Airbus A380.[18]
Afriqiyah Airways | Air Algérie | Air Arabia | EgyptAir | Emirates | Etihad Airways | Gulf Air | Iraqi Airways | Jordan Aviation | Kuwait Airways | Libyan Airlines | Middle East Airlines | Oman Air | Palestinian Airlines | Qatar Airways | RAK Airways | Royal Air Maroc | Royal Jordanian | Saudia | Sudan Airways | Syrian Arab Airlines | Trans Mediterranean Airways | Tunisair | Turkish Airlines | Yemenia