| Flughafen Athen-Ellinikon
Ellinikon International Airport |
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|---|---|---|
| Kenndaten | ||
| IATA-Code | ATH | |
| ICAO-Code | LGAT | |
| Koordinaten | ||
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 7 km südlich von Athen | |
| Straße | Leoforos Poseidonos | |
| Nahverkehr | Straßenbahn Athen | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 1941 | |
| Schließung | 2001 | |
| Fläche | ||
| Terminals | 2 | |
| Passagiere | 12 Millionen (jährlich) | |
| Start- und Landebahnen | ||
| 15L/33R | 3.500 m Asphalt | |
| 15R/33L | 3.148 m Asphalt | |
Der Flughafen Athen-Ellinikon (englisch Ellinikon International Airport) ist ein ehemaliger Flughafen von Athen. Der Flughafen war bis 2001 für 60 Jahre der internationale Flughafen von Athen, bis er durch den Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos ersetzt worden ist.
Das Gelände liegt in dem Vorort Elliniko an der Küste, in direkter Nachbarschaft zu den beliebten Vororten Glyfada und Voula. Erschlossen ist das Gelände durch die Straßenbahn Athen und eine Schnellstraße.
Alle Flüge wurden ursprünglich am Westterminal abgewickelt, das später Olympic Airlines diente. Zwischen 1966 und 1970 wurde das Ostterminal errichtet, an dem alle Flüge internationaler Fluggesellschaften abgewickelt wurden. Das Gebäude ist ein Entwurf des finnischen Star-Architekten Eero Saarinen.
In den 1990er-Jahren wurde der neue Tower errichtet. Bis heute hat die Flugsicherung auf dem Gelände ihren Sitz.
Für die Olympischen Sommerspiele 2004 wurde das Gelände zum Helliniko Olympic Complex umgestaltet, so wurden etwa zwei Baseballstadien errichtet und viele Hangars zu Sporthallen umgebaut. Heute werden die Gebäude für verschiedene temporäre Zwecke genutzt, ein Hangar wurde zu einem Straßenbahndepot umgebaut.
Das Westterminal soll abgerissen und das Gelände zusammen mit dem Rollfeld zu einem Park umgestaltet werden. Das Ostterminal wurde unter Denkmalschutz gestellt, und wird zu einem Kongresszentrum umgebaut. Das Straßenbahndepot und die Sportplätze werden erweitert.
In Diskussion befindet sich eine Erweiterung der U-Bahnlinie 2 bis zum Gelände, der Interessenkonflikt zur Straßenbahn lässt eine Realisierung jedoch als unwahrscheinlich erscheinen.