Wie weit sind Sie in Ihrem Leben schon geflogen?


Lufthansa

Deutsche Lufthansa AG
IATA-Code: LH
ICAO-Code: DLH
Rufzeichen: LUFTHANSA
Gründung: 1926
Sitz: Köln,  Deutschland
Drehkreuz:

Frankfurt am Main,
München,
Düsseldorf,
Zürich (für Swiss)[1],
Wien (für Austrian Airlines),
Brüssel (für Brussels Airlines),
London Heathrow (für bmi),
Mailand Malpensa (für Lufthansa Italia)

Heimatflughafen: Frankfurt am Main
Unternehmensform: Aktiengesellschaft
ISIN: DE0008232125
Leitung: Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender
Mitarbeiterzahl: 108.123[2]
Umsatz: 24,9 Mrd. Euro[2]
Bilanzsumme: 22,408 Mrd. Euro[2]
Fluggastaufkommen: 76,5 Mio.[2]
Allianz: Star Alliance
Vielfliegerprogramm: Miles & More
Flottenstärke: 735 (+ 109 Bestellungen) (konzernweit)
Ziele: national und international

Die Deutsche Lufthansa AG mit Sitz in Köln ist einer der größten, weltweit agierenden Konzerne in der Zivilluftfahrtbranche. Der expandierende Konzern hat sich Mitte der 1990er Jahre aus der Linienfluggesellschaft mit der Marke Lufthansa entwickelt. Diese wird weiterhin von der Deutschen Lufthansa AG als Alleineigentümerin und zugleich Obergesellschaft des heutigen Konzerns betrieben, allerdings nur noch als reine Passagierlinienfluggesellschaft mit Frankfurt am Main als Heimatflughafen. Konzernintern wird diese größte Fluggesellschaft in Deutschland als Lufthansa Passage Airlines bezeichnet. Das Luftfrachtgeschäft wurde 1994 der Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo AG, die Luftfahrzeug-Instandhaltung der Lufthansa Technik AG (LHT) übertragen. Das Catering wird von der ebenfalls konzerneigenen LSG Lufthansa Service Holding AG unter dem Markennamen LSG Sky Chefs betrieben. Die Deutsche Lufthansa AG ist Initiatorin und Gründungsmitglied der Star Alliance, der weltweit größten Luftfahrt-Allianz.

Während der Konzern einschließlich Lufthansa Passage Airlines gesellschaftsrechtlich unmittelbar von der Deutschen Lufthansa AG geleitet wird, werden seine formalrechtlich eigenständigen Tochtergesellschaften indirekt über die dortigen Aufsichts- und Vorstandsgremien geführt. Hauptgeschäftsfeld des weitgefächerten Luftfahrtkonzerns Deutsche Lufthansa AG bleibt der Linienflugverkehr. Zu den zahlreichen Tochtergesellschaften und Subunternehmen des Konzerns gehören die Swiss und die Austrian Airlines.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Lufthansa

Die Geschichte des heutigen Luftfahrtunternehmens Deutsche Lufthansa AG wird rechtlich unzutreffend gemeinhin als Entwicklung von der anfänglichen Linienfluggesellschaft 1926 bis zum heutigen Großkonzern dargestellt. Da es sich bei der heutigen Deutschen Lufthansa AG nicht um eine Rechtsnachfolgerin der alten Deutschen Lufthansa AG handelt, ist zum einen zwischen dem Zeitraum von der Gründung der namensgleichen Vorgängergesellschaft Deutsche Lufthansa AG - anfangs unter dem Namen Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft - am 6. Januar 1926 (Betriebsaufnahme am 6. April 1926) bis zum Ende des Dritten Reiches 1945 (im juristischen Sinne bis zur Liquidation im Jahr 1951) und zum anderen dem Zeitraum seit Gründung der Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf (LUFTAG) 1953 zu unterscheiden. Erst 1954 wurde im Anschluss an den Erwerb der Rechte am traditionsreichen Firmennamen Lufthansa in Deutsche Lufthansa AG umbenannt. In keiner Beziehung stand die Deutsche Lufthansa AG mit der am 1. Juli 1955 gegründeten Deutschen Lufthansa in der DDR. Ebenfalls im rechtlichen Sinne unzutreffend wird der erste Linienflug mit einem Flugzeug der neuen Deutschen Lufthansa AG am 1. April 1955 gemeinhin als Neubeginn der unter dem Markennamen Lufthansa operierenden Fluggesellschaft angesehen.

Die neue Deutsche Lufthansa AG war bis 1962 zu fast 100 Prozent in staatlichem Besitz. 1966 wurde die Lufthansa-Aktie erstmals an der Börse gehandelt. Bis 1994 war die Lufthansa der offizielle Flagcarrier der Bundesrepublik Deutschland. Dann reduzierte die öffentliche Hand ihren Anteil von über 50 Prozent auf nur noch 34 Prozent der Aktien. Seit 1997 ist die Deutsche Lufthansa AG vollständig privatisiert. Die offizielle Bezeichnung Deutsche Lufthansa AG umfasst seitdem den gesamten Luftfahrt-Konzern, wobei die Passagierbeförderung im Linienflugbetrieb weiterhin das Kerngeschäft (intern auch Lufthansa Classic) des Konzerns ist. Zu diesem Geschäftsfeld Passage gehören über die Fluggesellschaft Lufthansa hinaus noch zahlreiche weitere konzerneigene Fluggesellschaften.

Konzernübersicht

Unternehmenssitz und Hauptverwaltung des Luftfahrt-Konzerns Deutsche Lufthansa AG befinden sich in Köln. Der Konzernvorstand steuert mit den vier Ressorts Vorstandsvorsitz, Vorstand Lufthansa Passage, Finanzen sowie Verbund-Airlines und Konzern-Personalpolitik die gesamte Unternehmensgruppe. Vorstandsvorsitzender der AG ist Wolfgang Mayrhuber, Vorsitzender des Aufsichtsrats ist sein Vorgänger Jürgen Weber.

Am 31. Dezember 2008 beschäftigte der Konzern 107.800 [3] (31. Dezember 2007: 105.261) Mitarbeiter mit 155 Nationalitäten (in Deutschland 64.434 Mitarbeiter mit 126 Nationalitäten).[4] Damit gehört die Deutsche Lufthansa AG zu den wenigen Unternehmen der Zivilluftfahrtbranche mit deutlichem Personalzuwachs. Im Unterschied zu vielen anderen (ehemaligen) Flagcarriern in Europa befindet sich die Deutsche Lufthansa AG heute mehrheitlich in Privatbesitz. Mit weltweit über 400 Konzern- und Beteiligungsgesellschaften ist die Aktiengesellschaft einer der größten Konzerne in der Zivilluftfahrtbranche. Die Konzernstruktur mit dem Kerngeschäft der Passagierbeförderung gliedert sich fünf Geschäftsfelder:

Daneben unterhält der Konzern diverse Service- und Finanzgesellschaften

Die Konzernpolitik umfasst insbesondere zwei kurz- bis mittelfristige Reformprogramme (Stand 20. September 2007): Unter der konzerninternen Bezeichnung Upgrade werden konzernweit Potenziale zur Qualitätsoptimierung ermittelt. Um Synergiepotenziale im weitverzweigten Konzern effektiver zu nutzen, sollen insbesondere die Management-Bereiche Einkauf, Controlling und Immobilienmanagement der größeren Tochtergesellschaften (z. B. Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo) zentralisiert werden.[5]

Die herausgehobene Stellung des Luftfahrt-Konzerns im internationalen Luftverkehr zeigt auch der Spitzenplatz bei der Zahl der von IATA-Fluggesellschaften beförderten Passagiere im Jahr 2003 sowie der erste Platz der Lufthansa Cargo bei der beförderten Luftfrachtmenge (2005). Die Zahl der konzernweit beförderten Fluggäste beläuft sich auf 70,5 Millionen (2008). Der Konzern Deutsche Lufthansa AG ist im DAX an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Marktkapitalisierung der Lufthansa beträgt 5,637 Mrd. Euro (Stand 2. November 2009), eingeteilt in 457,9 Mio Stückaktien.[6] Diese sind gemäß dem Luftverkehrsnachweissicherungsgesetz, welches seit September 1997 bei der Lufthansa Anwendung findet, als vinkulierte Namensaktien ausgegeben, wodurch die Kontrolle des Aktionärskreis ermöglicht wird.[7][8] Auf Grund der Führungsrolle in Nachhaltigkeitsaspekten wurde sie im weltweit anerkannten Dow Jones Sustainability Index aufgenommen.

Anlässlich der Registrierung der Teilnehmer an der Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG im April 2007 war festgestellt worden, dass 45,75 Prozent der Aktionäre Anteilseigner seien, die als natürliche Personen nicht Staatsbürger eines EU-Staates sind oder als juristische Personen ihren Sitz außerhalb der EU haben. Da ihr Anteil gemäß der staatlichen Betriebsgenehmigung nicht mehr als 50 Prozent des Gesellschaftskapitals betragen darf und die internationalen, außereuropäischen Luftverkehrsrechte ebenfalls unter dieser Bedingung gewährt wurden, ist der Vorstand der AG gehalten, darauf zu achten, dass die 50-Prozent-Marke nicht überschritten wird. Bislang vertraut die Geschäftsführung darauf, dass sich der Anteil im Rahmen des marktüblichen Handels mit Lufthansa-Aktien von selbst innerhalb dieser Vorgabe hält[9] und eine Verweigerung der Übertragung der vinkulierten Namensaktien in bestimmten Fällen nicht notwendig wird.[8]

Geschäftsfelder des Konzerns

Basisdaten
Sitzladefaktor 78,9 Prozent (2008)
Frachtaufkommen 1,919 Millionen Tonnen (2008)
Fracht-Nutzladefaktor 62,9 Prozent (2008)
Flüge 830 819 (2008)
Konzerngewinne
  •    21 Millionen (2001)
  •  717 Millionen (2002)
  • -984 Millionen (2003)
  •  404 Millionen (2004)
  •  453 Millionen (2005)
  •  803 Millionen (2006)[10]
  •  1,655 Milliarden (2007)
  •  599 Millionen (2008)[11]
Passagierbeförderung

Der Bereich Passagierbeförderung macht 71,3 Prozent des Konzern-Umsatzes aus und erbringt 52,9 Prozent des operativen Ergebnisses (Stand: 2008). Zu diesen Zahlen tragen die rechts abgebildeten Linienfluggesellschaften und Allianzen bei.

Die heutige Passagierlinienfluggesellschaft unter dem Markennamen Lufthansa (konzerninterne Bezeichnung: Lufthansa Passage Airlines) ist im Konzern Deutsche Lufthansa AG die größte Einzelgesellschaft. Seit 1. Juli 2007 [12] ist der Lufthansa-Konzern Alleineigentümer der Swiss International Air Lines. Zuvor gehörte die Swiss aus rechtlichen Gründen bis zur Neuaushandlung bilateraler Luftverkehrsrechten (insbesondere Landerechten) zwischen der Schweiz und insgesamt mehr als 140 außereuropäischen Ländern nur zu 49 Prozent dem Lufthansa-Konzern. Die restlichen 51 Prozent verblieben auf Grund einer sogenannte Nationalitätsklausel (Mehrheitseigentümer mussten aus der Schweiz stammen) zwar bei der eigens zu diesem Zweck gegründeten Schweizer Stiftung Almea, jedoch hatte der Lufthansa-Konzern bereits damals aufgrund vertraglicher Regelungen bereits die operative Entscheidungsmacht inne. Almea und Lufthansa waren in diesem Verhältnis (51:49) Eigentümer der AirTrust AG, die wiederum Alleineigentümerin der Swiss war. Somit galt die Swiss als Schweizer Unternehmen und konnte so die vorhandenen Verkehrsrechte in den Ländern außerhalb der Europäischen Union beibehalten, die seit jeher weltweit zwischenstaatlich geregelt und nicht an andere Staaten veräußert werden.

An der deutschen Regionalfluggesellschaft Eurowings Luftverkehrs AG ist der Lufthansa-Konzern mit 49 Prozent Kapitalanteil beteiligt. Aufgrund einer Stimmbindungsvereinbarung mit einem Treuhänder des Mehrheitsaktionärs Albrecht Knauf verfügt der Lufthansa-Konzern allerdings über die Kontrolle über weitere 1,0001 Prozent Stimmrechtsanteile, so dass die Eurowings Luftverkehrs AG faktisch von der Deutschen Lufthansa AG geleitet wird. 50,91 Prozent der Kapitalanteile an Eurowings unterliegen einer Call-Option. Zwar wurde im Oktober 2008 bekanntgegeben, dass Lufthansa auch die restlichen 50,9 % zum 31.Dezember 2008 übernehmen wird, dennoch ist dies nicht umgesetzt worden. bleibt die bisherige Aktionärsstruktur der Eurowings Luftverkehrs AG jedoch unverändert. Die Aktienanteile wurden lediglich einer anderen Gesellschaft innerhalb der Knauf-Gruppe zugeordnet, der Eurowings Beteiligungs GmbH.

Anfang Dezember 2008 unterzeichnete Lufthansa die Übernahme der Austrian Airlines, die zum 3. September 2009 erfolgte.

Aufgrund seiner Stimmenmehrheit bei der Eurowings Luftverkehrs AG leitete der Lufthansa-Konzern einige Zeit indirekt die Billigfluggesellschaft Germanwings. Zum 1. Januar 2009 erfolgte ein Verkauf der Germanwings GmbH an die Lufthansa Commercial Holding[13].


Region Anteil an den
Verkehrserlösen 2008[14]
Europa 47,1
Nordamerika 22,5
Asien/Pazifik 19,3
Afrika 4,3
Südamerika 3,7
Nahost 3,1

Eurowings ist zugleich Mitglied der vom Lufthansa-Konzern unter dem Markennamen Lufthansa Regional geleiteten Allianz von derzeit fünf Regionalfluggesellschaften. Die weiteren vier Mitglieder sind die beiden 100-prozentigen Tochtergesellschaften des Lufthansa-Konzerns, Lufthansa CityLine und Air Dolomiti, sowie die beiden Franchisenehmer von Lufthansa Regional, Augsburg Airways und Contact Air. An der luxemburgischen Fluggesellschaft Luxair ist der Lufthansa-Konzern mit 13 Prozent beteiligt. Die Deutsche Lufthansa AG wird im Laufe des Jahres 2009 die Beteiligung an Luxair auf mindestens 20 Prozent erhöhen. [15][16]

Als weitere Einnahmequelle im Konzernbereich Passagierbeförderung kommen die aus der Mitgliedschaft von Lufthansa in der Star Alliance resultierenden Umsatzanteile hinzu, die in den jeweiligen Codeshare-Abkommen vertraglich festgelegt sind. Die aus der Mitgliedschaft von Swiss in der Star Alliance resultierenden Umsatzanteile fließen dem Lufthansa-Konzern indirekt über seine Beteiligung an Swiss zu.

Am 13. Dezember 2007 gab Lufthansa bekannt, einen Anteil von 19 Prozent an JetBlue Airways zu erwerben. Die zwei Unternehmen haben sich geeinigt, dass Lufthansa 42 Millionen neuemittierte Aktien übernimmt. Der Kauf wurde im 1. Quartal 2008 vollendet. Lufthansa sichert sich damit einen Sitz im Aufsichtsrat der JetBlue.[17] Mit diesem Zukauf macht die Lufthansa AG ihren Star-Alliance-Kooperationspartnern direkte Konkurrenz, insbesondere an der Ostküste der USA.[18]

Am 15. September 2008 meldete Lufthansa, zunächst 45 Prozent der Anteile an Brussels Airlines zu übernehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich ab 2011, sollen die restlichen Anteile übernommen werden.[19] Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat der geplanten Beteiligung und dem Kauf von 45 Prozent für 65 Mill. Euro mit einer Kaufoption für die restlichen 55 Prozent ab 2011 zugestimmt. Die EU-Kommission billigte den geplanten Kauf am 22. Juni 2009 unter kartellrechtlichen Auflagen.[20]

Am 30. Oktober 2008 gab die Lufthansa bekannt, ihren Anteil an British Midland Airways auf 80 Prozent zu erhöhen. Die restlichen 20 Prozent übernahm die Lufthansa von SAS Scandinavian Airlines zum 1. November 2009.[21]

Die Lufthansa ist seit einigen Jahren zu 50 Prozent an dem türkischen Ferienflieger SunExpress beteiligt (die anderen 50 Prozent gehören Turkish Airlines). Die Beteiligung wird aber - ähnlich wie derzeit bmi - nicht in das Konzernergebnis konsolidiert.[22]

Am 5. Dezember 2008 gab die Lufthansa bekannt, nach langen Verhandlungen die Austrian Airlines zu übernehmen. Der geringe Kaufpreis von 366.000  für den 42prozentigen Anteil der ÖIAG resultiert in der daran gekoppelten Übernahme von mindestens 500 Millionen Euro Schulden der finanziell angeschlagenen österreichischen Gesellschaft[23]. Damit steigt die Lufthansa zur größten Airline Europas (vor Air France-KLM) auf.

Am 3. September 2009 übernahm die Deutsche Lufthansa AG die Austrian Airlines AG. Lufthansa erhält mehr als 90% des Aktienkapitals von Austrian Airlines. Somit ist Austrian Airlines ab September 2009 Teil des Lufthansa-Konzerns. Der Aufsichtsrat von Austrian Airlines wurde neu besetzt.

Die Fluggesellschaften unter der Marke Lufthansa

Im Unterschied zu den übrigen zum Lufthansa-Konzern gehörenden Fluggesellschaften agieren die als Deutsche Lufthansa AG firmierende Lufthansa sowie die drei Tochtergesellschaften Lufthansa CityLine GmbH, Lufthansa Cargo AG und Lufthansa Italia unter der Corporate Identity des Markenzeichens Lufthansa. In der werbestrategischen Außendarstellung ihrer Verkehrsdienstleistungen knüpft ihre Corporate Identity an die bis Mitte der 1990er Jahre ausschließlich von der Fluggesellschaft Deutsche Lufthansa AG geprägte Marke Lufthansa an. Die Fluggesellschaft Lufthansa wurde im August 2007 unter den gewinnstärksten Fluggesellschaften der Welt an sechster Stelle geführt.[24]

Drehkreuze

Der Lufthansa-Heimatflughafen Frankfurt am Main ist das größte Drehkreuz der Fluggesellschaft, von hier aus starten die meisten interkontinentalen Flüge. Das zweite Drehkreuz ist der Flughafen München, der über die meisten kontinentalen Flugverbindungen verfügt. Drittes Drehkreuz ist mit Düsseldorf der Flughafen in Deutschlands bevölkerungsreichster Region, der Metropolregion Rhein-Ruhr. Neben kontinentalen Zielen bestehen auch dort Verbindungen nach Afrika, Asien und Nordamerika. Seit der Übernahme der Swiss steht dem Konzern zudem deren Drehkreuz Zürich zur Verfügung.[25]

Weitere Drehkreuze des Lufthansa-Konzerns gibt es am Flughafen Wien-Schwechat durch die Tochtergesellschaft Austrian Airlines, am Flughafen Brüssel-Zaventem durch die Tochtergesellschaft Brussels Airlines und am Flughafen London-Heathrow durch die Tochtergesellschaft British Midland Airways.

Streckennetz

Das Streckennetz der Passagierfluggesellschaft Lufthansa umfasst Ziele weltweit. Allerdings fliegt Lufthansa den gesamten australischen Kontinent und Neuseeland nicht mehr selbst an, sondern teilt sich diese Fernverbindungen auf halber Strecke mit Star-Alliance-Partnern über deren Drehkreuze. In Singapur wird die Strecke mit Singapore Airlines, in Hongkong mit Air New Zealand und in Bangkok mit Thai Airways geteilt.

Längster Nonstop-Passagierflug (gemessen an der Flugzeit) ist derzeit die Verbindung von Buenos Aires nach Frankfurt (13:15 Stunden, Entfernung 13.251 km), gefolgt von Hong Kong nach München (12:55 Stunden, 10.390 km), Singapur nach Frankfurt (12:51 Stunden, 11.840 km) sowie mit jeweils 12:35 Stunden Flugzeit die Strecken München-Los Angeles (11.077 km) und München-São Paulo (11.355 km). An der Strecke gemessen ist der längste Flug die Nonstop-Verbindung FrankfurtBuenos Aires mit 13.251 km (Stand: Januar 2008 [26]).

Flugnummernsystem

Alle drei Fluggesellschaften unter der Marke Lufthansa, also einschließlich der Lufthansa Cargo AG, führen ihre Flüge unter dem IATA Code LH durch. Die der Ticketnummer bei Passagierflügen unter der Marke Lufthansa vorangestellte Präfix-Nummer lautet 220. Der ICAO-Code für die Deutsche Lufthansa AG lautet DLH, der für die Lufthansa Cargo AG lautet GEC. LH-Flüge, die im Codesharing mit anderen Fluggesellschaften, insbesondere im Rahmen der Star Alliance, durchgeführt werden, tragen vierstellige Flugnummern, das heißt eine Ziffer mehr. Wer also zum Beispiel einen One-Stop-Flug mit Lufthansa von Frankfurt (IATA-Flughafencode: FRA) nach Sydney (SYD) gebucht hat (zum Beispiel LH9714/LH9758), wird auf beiden Flugabschnitten (zum Beispiel FRABangkok (BKK), BKKSYD) ausschließlich von Bordpersonal der Thai Airways International (Thai) im Namen von Thai Airways International und Lufthansa an Bord von Flugzeugen der Thai begrüßt und betreut werden.

Die Flugnummern werden nach einem festen Schema verteilt. So haben Frühflüge stets eine kleinere Nummer als Flüge auf der gleichen Strecke später am Tage.[27] Innerdeutsche Flüge von Frankfurt aus bei internationalen Flügen von ganz Deutschland aus haben immer eine gerade Endziffer, innerdeutsche Flüge nach Frankfurt und sämtliche internationale Flüge nach Deutschland grundsätzlich eine ungerade. Innerdeutsche Verbindungen haben eine Flugnummer zwischen 001 (Frühflug HamburgFrankfurt) und 399 oder zwischen 800 und 1399. Die Bereiche 26302679 und 30004999 sind für innereuropäische Verbindungen reserviert.[27] Die Nummern LH6786 bis LH6838 sind derzeit Zugverbindungen zugeordnet, die in Kooperation zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Bahn mit ICE-Zügen zwischen dem Flughafen Frankfurt und Köln beziehungsweise Stuttgart durchgeführt werden. Der Nummernkreis 400499 gilt für Flüge von und nach Nordamerika (Kanada, USA, Mexiko), 500599 nach Afrika und Südamerika, 600699 (mit Ausnahmen) aus und in den Nahen Osten und 700799 für Flüge von und nach Asien.

Flotte

Tabellarische Übersicht

Unter dem Markenzeichen Lufthansa betreibt der Konzern Deutsche Lufthansa AG die Flotten der Lufthansa, der Lufthansa CityLine, der Lufthansa Cargo sowie der Lufthansa Italia mit insgesamt 355 Flugzeugen (Stand: Februar 2010). Hinzu kommen die im Abschnitt Passagierbeförderung erwähnten Flotten, die sich ebenfalls im (Mit-)Eigentum des Lufthansa-Konzerns befinden. 126 Flugzeuge der Kernflotte sind seit Sommer 2008 am Flughafen München Franz Josef Strauß stationiert, davon sind 24 Typen Langstreckenflugzeuge der Reihe Airbus A330/A340[28].

Lufthansa
Passage Airlines
aktiv
[29]
bestellt
[30][31]
Anmerkungen Optionen Sitzplätze
[32]
Airbus A319-100 028 010 7 werden unter der Marke Lufthansa Italia eingesetzt.[33] 132
Airbus A320-200 039 011 Auslieferung voraussichtlich bis November 2012[34] 150
Airbus A321-100 019 190
Airbus A321-200 022 019 190
Airbus A330-300 015 221
Airbus A340-300 026 221/241/266
Airbus A340-600 024 306/345
Airbus A380-800 015 Erste Auslieferung voraussichtlich am 10. Mai 2010 (Stand: Februar 2010[35]) 005 - offen -
Boeing 737-300 033 127
Boeing 737-500 030 111
Boeing 747-400 030 je eine abgestellt in Hamburg und Frankfurt 330/352/378
Boeing 747-8I 020 Auslieferung voraussichtlich ab Ende 2011[36][37][38] 020 - offen -
Summe Lufthansa Passage 266 075 025
Summe Lufthansa CityLine[39] 070 018
Summe Lufthansa Cargo[40] 019
Zwischensumme 355 093
Summe Air Dolomiti[41] 024
Summe Austrian Airlines 096 004 umfasst die Flotten von Austrian Airlines (42)[42] und Tyrolean Airways (54)[43]
Summe British Midland Airways 064 003 umfasst die Flotten von bmi (33)[44], bmi regional (18)[45] und bmibaby (13)[46]
Summe Brussels Airlines[47] 046
Summe Eurowings[48] 034
Summe Germanwings[49] 027
Summe Swiss 089 009 umfasst die Flotten von Swiss (69)[50] und Swiss European Airlines (20)[51]
GESAMT (konzernweit) 735 109

Über den eventuellen Kauf von Langstreckenflugzeugen der neuesten Generation, dem Airbus A350 oder der Boeing 787, wird noch entschieden.

Flottenpolitik

Die Flotte der Lufthansa hat ein Durchschnittsalter von 13,2 Jahren (31. Dezember 2008). Als einflussreicher Großkunde und Erstbesteller (Launch Customer) hat die Deutsche Lufthansa AG die Entwicklung der Boeing-Flugzeuge B737(-100 und -300), der B747-400, der künftigen B747-8I sowie der Airbus-Typen A310, A340 und A380 entscheidend mitbeeinflusst. Insbesondere beim Verbrauch des kostenintensiven Kerosins können durch den Einsatz modernster Flugzeuge erhebliche Einsparungen im Bereich der variablen Kosten erreicht werden. Der durchschnittliche Verbrauch der Lufthansa-Flotte wurde von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) für das Jahr 2004 noch mit 4,29 Liter je 100 Passagierkilometer angegeben. Ein durchschnittlicher Verbrauch von drei Litern gehört zu den erklärten Unternehmenszielen des Lufthansa-Konzerns.

Luftfahrzeug-Kennung

Bei der jeweiligen Luftfahrzeug-Kennung der in Deutschland in der Luftfahrzeugrolle eingetragenen Flugzeuge des Lufthansa-Konzerns (zum Beispiel D-AIKJ) besteht eine verbindliche Systematik nur bei den ersten beiden Buchstaben. Der Buchstabe vor dem Bindestrich ist das Staatszugehörigkeitszeichen (ein D für die Bundesrepublik Deutschland), der erste Buchstabe nach dem Bindestrich gibt Auskunft darüber, in welchem Bereich das Höchstabfluggewicht liegt (zum Beispiel A für Flugzeuge mit einer höchstzulässigen Startmasse von mehr als 20 Tonnen). Die Kennzeichen-Vergabe erfolgt in Deutschland durch das Luftfahrt-Bundesamt. Ähnlich wie bei der Vergabe von Kfz-Kennzeichen kann bei der Vergabe der letzten drei Buchstaben ggf. auf etwaige Kundenwünsche der Lufthansa eingegangen werden, falls die gewünschte Buchstabenkombination noch nicht vergeben ist. Tatsächlich wird der Lufthansa seit geraumer Zeit folgender Kundenwunsch vom Luftfahrt-Bundesamt erfüllt: Der zweite Buchstabe nach dem Bindestrich soll auf den jeweiligen Flugzeughersteller beziehungsweise die Konzerngesellschaft schließen lassen können, der dritte auf den Flugzeugtyp, der vierte läuft bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Verzicht auf Buchstabenkombinationen wie SA, SS, HJ) durch (siehe folgende Tabelle).

Kennungsschlüssel der Lufthansa-Flotte
Lufthansa Passage Airlines Lufthansa Cargo Zwischenzeitlich ausgemusterte Flugzeugtypen
  • D-AI = Airbus
    • D-AIL/
      D-AIB = A319-100 (ab '09)
    • D-AIP/
      D-AIQ/
      D-AIZ = A320-200 (ab '09)
    • D-AIR = A321-100
    • D-AIS
      D-AID = A321-200
    • D-AIK = A330-300
    • D-AIG/
      D-AIF = A340-300
    • D-AIH = A340-600
    • D-AIM = A380-800 (ab 2010)
  • D-AB = Boeing
    • D-ABE/
      D-ABX = B737-300
    • D-ABI/
      D-ABJ = B737-500
    • D-ABV = B747-400
    • D-ABT = B747-400M
    • D-ABY = B747-8 (ab 2012[52])
  • D-AP = von Privatair geleaste Flugzeuge
  • D-AL = McDonnell Douglas
    • D-ALC = MD-11
  • D-AI = Airbus
    • D-AIA = A300B2, später A300B4-600
    • D-AIB = A300B4-2C, später A340-200
    • D-AIC = A310-200
    • D-AID = A310-300
    • D-AIC = A320-200 (ehemalige Tochtergesellschaft Condor-Berlin)
    • D-AIM = A330-200; A340-300 (von Sabena und Swissair geleast)
    • D-AIT = A300 (von Trans Australia geleast)
  • D-AB = Boeing
    • D-ABO/D-ABU = B707 und B720
    • D-ABI = B727-100
    • D-AB_I = B727-200 (und die letzte -100 [D-ABBI])
    • D-ABK = B727-200, später B737-400
    • D-ABE = B737-100
    • D-AB_E = B737-200QC
    • D-ABF/D-ABH/D-ABM = 737-200B
    • D-ABY = B747-100/200
    • D-ABZ = B747-200
    • D-ABW = B737-300 (bei Condor und der Lufthansa-Cargo-Vorgängerin German Cargo; D-ABWH heute bei LH Passage)
    • Condor-Flotte (ehemalige Tochtergesellschaft):
    • D-ABN = B757-200
    • D-ABO = B757-300
    • D-ABU = B767-300ER


  • D-AC = Convair
  • D-AD = Douglas
    • D-ADU = DC-8
    • D-AD_O = DC-10
  • D-AF = Fokker
    • D-AFK = Fokker 50
  • D-AL = Lockheed
  • D-AN = Vickers
Lufthansa CityLine
  • D-AC = Bombardier Canadair Jets
    • D-ACJ/D-ACL = CRJ100 (inzwischen zu CRJ200 konvertiert)
    • D-ACH = CRJ200
    • D-ACP = CRJ700
    • D-ACK = CRJ900
  • D-AE = Embraer (Empresa Brasileira de Aeronáutica S.A.)
    • D-AEB = ERJ 195
  • D-AV = BAe/Avro
    • D-AVR = ARJ 85

In den wenigen historischen Fällen, in denen ein Luftfahrzeug zu leicht war, um ein A als zweiten Buchstaben zu bekommen, wurde A an dritter Stelle gewählt: F27 waren D-BARI und D-BARO, DC-3 waren D-CADE, D-CADI und D-CADO.

Darüber hinaus kaufte LH eine 747-430 (c/n 1292) von Boeing, um sie sogleich an Royal Flight Oman weiterzuverkaufen. Während der kurzen Zeit, in der sie in LH-Diensten war (sprich während der Auslieferungsflüge), war sie als D-ARFO registriert.

Flugzeug-Taufnamen

Fast alle Flugzeuge der Passagierfluggesellschaft Lufthansa sind nach deutschen Städten oder Bundesländern benannt. Ein Airbus A340-300 (D-AIFC) ist nach den beiden, auf der Standard-Flugroute von Mitteleuropa nach Nordamerika liegenden, kanadischen Städten Gander/Halifax benannt. Dieser Doppelname soll daran erinnern, dass am 11. September 2001, dem Tag der Terroranschläge gegen die USA, Flugzeuge, die aus Gründen des Treibstoffvorrats nach Schließung des US-amerikanischen und kanadischen Luftraums nicht mehr nach Europa umkehren konnten, in Gander (39 Flugzeuge) oder Halifax landen mussten, und speziell in Gander, das die größere Anzahl aufnehmen musste, angesichts der schwierigen Umstände äußerst gastfreundlich behandelt wurden. Das Flugzeug trägt die Registrierung D-AIFC.[53] Eine weitere Ausnahme ist der Taufname eines Airbus 321-100 (D-AIRA). Dieser ist nach dem Hamburger Stadtteil Finkenwerder benannt. Dieser Name ist eine Reminiszenz an das dortige Airbus-Werk, in dem ein Teil der Airbus-Modelle (zusammen-)gebaut wird.

Im Februar 2010 gab die Lufthansa bekannt, dass die ersten beiden Airbus A380 der Flotte die Namen "Frankfurt am Main" und "München" tragen werden.[54]

Kundenbetreuung und Service

Unter dem Namen Miles & More wird seit 1993 ein Vielfliegerprogramm unterhalten. Diesem Bonussystem haben sich die europäischen Luftfahrtunternehmen Adria Airways, Austrian Airlines Group, Brussels Airlines, Croatia Airlines, LOT, Luxair und Swiss International Air Lines angeschlossen. Air One ist nach der Übernahme durch Alitalia aus dem Programm ausgeschieden.

Die Lufthansa WorldShop GmbH beliefert als Retailer mit den Bereichen Distanzhandel, Stationärhandel und Bordverkauf etliche Fluggesellschaften und Privatkunden mit Bordartikeln, Reiseutensilien und Merchandising-Produkten.

Der Service gliedert sich in ein Dreiklassensystem (Economy Class, Business Class und First Class). Ausschließlich für Mitglieder des HON Circle (höchste Stufe des Vielfliegerprogramms Miles & More) und Passagiere der First Class werden an bestimmten Flughäfen (unter anderen Frankfurt und München) exklusive Lounge-Angebote vorgehalten, zum Beispiel Restaurants, Bars und Badelandschaften. Vom First-Class-Terminal in Frankfurt, von der First-Class-Lounge im Flugsteig B in Frankfurt bei Abflügen (Nicht-Schengen) ab Flugsteig A, C oder einer Außenposition, sowie von der First-Class-Lounge in München bei Abflügen ab einer Außenposition werden die Passagiere in Limousinen direkt zu den Flugzeugen gebracht.[55] Mit Auslieferung des ersten Airbus A380 an Lufthansa im Jahr 2010 ist die Einführung einer neuen First Class geplant, die sich deutlich von der 2003 neugestalteten Business Class abheben soll.[56] In der Economy Class wurden bis 2007 Filme und ähnliche elektronische Bordunterhaltung lediglich auf zentralen Monitoren gezeigt, die nicht von jedem Sitzplatz aus uneingeschränkt einsehbar waren. Ende 2007 wurden bei der Lufthansa individuelle, beispielsweise im Sitz des Vordermannes eingebaute, Bildschirme (PTVs) in einer umgestalteten Economy Class der Langstreckenflotte eingeführt. Bis dato (Dezember 2009) sind alle Flugzeuge der Typen Airbus A330-300 sowie Airbus A340-600 mit dem neuen In-Flight-Entertainment-System ausgestattet.[57] Die Airbus A340-300-Flotte der Lufthansa wurde von Oktober 2008 an mit PTVs ausgestattet; bis auf D-AIFB, die Lufthansa ausflotten wird, sind alle in Frankfurt und Düsseldorf stationierten A340-300 mit PTVs ausgerüstet, während die Münchener Flotte erst mit Ende des Winterflugplans 2009/10 komplett mit PTVs ausgestattet sein wird.[58] Die Sitze in der Economy Class der Boeing B747-400 der Lufthansa werden bis auf weiteres keine eigenen Bildschirme bekommen, da diese mittelfristig ausgeflottet und durch die Boeing B747-8i und den Airbus A380 ersetzt werden sollen. Die Kurzstreckenflotte der Lufthansa wird ebenso vorerst keine PTVs erhalten.

Logistik
Region Anteil an den
Verkehrserlösen 2008[59]
Asien/Pazifik 46,7
Nordamerika 24,5
Europa 11,9
Südamerika 8,7
Afrika 6,1
Nahost 2,1

Das Frachtgeschäft macht 11,6 Prozent des Konzern-Umsatzes aus und erbringt 12,0 Prozent des operativen Ergebnisses (Stand: 2008). Es wird von der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo AG betrieben, Mitglied des Cargo Networks WOW und gemessen an Frachttonnenkilometern (FTKT) nach Korean Air Cargo der zweitgrößte Frachtcarrier weltweit. Sie nutzt und vermarktet auch die Luftfrachtkapazitäten der Passagierflugzeuge sämtlicher Fluggesellschaften im Konzernbereich Passagierbeförderung. Nurfrachtflüge führt Lufthansa Cargo unter LH-Flugnummern durch. Rund die Hälfte des Umsatzes der Lufthansa Cargo AG wird im asiatisch-pazifischen Raum getätigt. Im Oktober 2004 wurde in einem Jointventure zwischen Shenzhen Airlines (51 %), Lufthansa Cargo AG (25 %) und der DEG-Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (24 %) die chinesische Frachtflugliniengesellschaft Jade Cargo International gegründet. Der Flugbetrieb wurde im August 2006 aufgenommen. Mit dieser Beteiligung hat sich Lufthansa Cargo indirekten Zugang zum innerasiatischen Luftfrachtmarkt verschafft. Des Weiteren ist die Lufthansa Cargo AG an dem 2004 errichteten International Cargo Center Shenzhen (ICCS) beteiligt[60]. Seit 2004 arbeitet Lufthansa Cargo eng mit der Post-Tochter DHL zusammen. Im September 2007 ging aus dieser Zusammenarbeit das Jointventure AeroLogic hervor, eine am Flughafen Leipzig/Halle basierte Frachtfluggesellschaft.

Technik
Region Anteil am
Umsatz 2008[61]
Europa 69,7
Asien/Pazifik 11,6
Nordamerika 8,1
Nahost 5,3
Afrika 4,0
Mittel-/Südamerika 1,3

Das Geschäftsfeld Technik macht 8,9 Prozent des Konzern-Umsatzes aus und erbringt 21,9 Prozent des operativen Ergebnisses (Stand: 2008). Die Lufthansa Technik AG betreut über die konzerneigenen bzw. angeschlossenen Fluggesellschaften hinaus weltweit auch fremde Carrier. Zentrum der Lufthansa Technik ist Hamburg; weitere große Stationen befinden sich in Frankfurt/Main, München und Berlin, an allen größeren deutschen Flughäfen und 50 Standorten weltweit. Zum Verbund gehören ferner 32 technische Instandhaltungsbetriebe auf der ganzen Welt.

Die Lufthansa Technik AG ist heute einer der größten Anbieter von MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair & Overhaul - Wartung, Reparatur und Überholung), die 2008 für alle Fluggesellschaften zusammen ein geschätztes Volumen von 42 Mrd. US-Dollar weltweit hatten. Davon beträgt der für die LH Technik in Frage kommende Anteil 34 Mrd. US-Dollar. Mit einem Anteil von 15 Prozent an dieser Summe ist das Unternehmen Weltmarktführer. Im Joint Venture mit dem Hersteller von Regional- und Geschäftsreiseflugzeugen Bombardier wird die Wartungsgesellschaft Lufthansa Bombardier Aviation Services GmbH unterhalten. Vorwiegend den asiatischen Markt bedient der Lufthansa-Konzern mit AMECO Beijing, einem gemeinsam mit Air China betriebenen Joint-Venture-Unternehmen zur Wartung von Verkehrsflugzeugen des Herstellers Boeing. Das notwendige Material nebst Einrichtungen hält die Lufthansa Technik Logistik GmbH an ihren neun Standorten in Deutschland und auf dem Flughafen Malta vor. Für die Ausbildung und Schulung wurde die Lufthansa Technical Training GmbH gegründet, die auch von anderen Fluggesellschaften herangezogen wird.

Als Ersatz für die Airbus A310-304 VIP Konrad Adenauer" und Theodor Heuss" hat das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung 2008 mit der Lufthansa Technik einen Vertrag über die Lieferung zweier zu VIP-Transportflugzeugen umgebauter Airbus A 340-300 aus der Konzernflotte, D-AIFB und D-AIGR, für die Flugbereitschaft der Luftwaffe abgeschlossen.

Catering
Region Anteil am
Umsatz 2008[62]
Europa 62,9
Nordamerika 21,7
Asien/Pazifik 7,4
Südamerika 4,5
Nahost 2,2
Afrika 1,3

Das von der LSG Lufthansa Service Holding AG betriebene Catering generiert 7,1 Prozent des Konzern-Umsatzes und erbringt 5,2 Prozent des operativen Ergebnisses (Stand: 2008). Unter der Marke LSG Sky Chefs stellt der weltgrößte Caterer von Fluggesellschaften 30 Prozent aller Bordmahlzeiten bereit. LSG umfasst 124 Unternehmen und ist mit ca. 200 Betrieben in 49 Ländern vertreten. In Amerika und Europa liegt der Marktanteil von LSG Sky Chefs zwischen 35 und 40 Prozent; weltweit gibt es fast 500 Kunden.[63]

IT-Services
Airline-IT
Markt
Volumen
(EUR)
Anteil von
LH Systems[64]
Amerika 2,8 Mrd. 18 %
Europa und
Mittlerer Osten
2,8 Mrd. 18 %
Asien und
Pazifik
2,2 Mrd. jeweils
unter 1 %

Die Tochter Lufthansa Systems AG ist als IT-Dienstleister mit rund 3.000 Mitarbeitern neben dem Hauptsitz Kelsterbach an mehreren Standorten in Deutschland und in 16 Ländern tätig. LH Systems ist einer der führenden Anbieter von Flugverkehr-Informationstechnologie, luftverkehrsspezifischer Software für Bord-, Flug- und Wartungsmanagement für die Airline- und Aviation-Industrie weltweit. Darüber hinaus hält der Lufthansa-Konzern Anteile an dem Flugreservierungssystem Amadeus (CRS).

Der Geschäftsbereich IT-Services hat einen Anteil von 1,1 Prozent am Konzern-Umsatz und 2,9 Prozent des operativen Ergebnisses (Stand: 2008). Der externe Umsatzanteil von LH Systems beträgt 42 Prozent (Vorjahr 2007: 41 Prozent).

Service- und Finanzgesellschaften

Die konzerneigene Delvag ist eine auf die Versicherung von Luftfracht spezialisierte Versicherungsgesellschaft. Die ebenfalls konzerneigene Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH ist auf das Geschäftsreisemanagement von Firmenkunden spezialisiert.

Von der Tochtergesellschaft Lufthansa Flight Training wird die Ausbildung und Schulung von Cockpit- und Kabinencrews durchgeführt.

Das Franchise-Unternehmen Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH ist eine Kette inhabergeführter mittelständischer Reisebüros. Es ist keine Tochtergesellschaft der Lufthansa, sondern hat seit 1994 einen Markennutzungsvertrag der Gesellschaft.

Die Lufthansa Consulting GmbH mit Sitz in Köln ist weltweit aktiv im luftfahrtaffinen Beratungsgeschäft. Zum Kundenkreis zählen in erster Linie Fluggesellschaften (Kombinations- und Frachtfluggesellschaften), Flughäfen und Logistikunternehmen. Seit ihrer Ausgliederung aus der Deutschen Lufthansa AG und Gründung als eigenständige GmbH im Jahr 1988 hat sie über 1.500 luftfahrtspezifische Projekte durchgeführt (Stand: 2007), vor allem in den Bereichen Airline Strategy, Airline Restructuring, Air Cargo Logistics, Airports und Airline Operations. Mehr als 90 Prozent der Umsätze werden mit externen Kunden erzielt. Eine Zweigstelle der Gesellschaft befindet sich in Frankfurt am Main, darüber hinaus ist das Unternehmen in Dubai, Miami, Moskau und Singapur mit eigenem Personal vertreten. Lufthansa ist (über ihre Tochtergesellschaft Lufthansa Commercial Holding) mit gut 90 Prozent der Anteile Mehrheitsgesellschafter. Die restlichen Anteile hält das Management (Partner).

Am Terminal 2 des Flughafens München (Bauzeit circa 19992003) hält die Deutsche Lufthansa AG eine 40-Prozent-Beteiligung. Über Tochter- und Partnergesellschaften hat sich die Deutsche Lufthansa AG das ausschließliche Nutzungsrecht für dieses Terminal gesichert (Kapazität: bis zu 25 Millionen Passagiere). Erstmalig im europäischen Luftverkehrsmarkt fand Bau und Betrieb eines Terminals durch die Deutsche Lufthansa AG und den dortigen Flughafenbetreiber statt. Zwischenzeitlich ist die Deutsche Lufthansa AG auch maßgeblich an der Fraport AG, der Betreiberin des Flughafens Frankfurt, beteiligt. Seit Januar 2005 betreibt die Deutsche Lufthansa AG dort zusammen mit der Fraport AG den Terminal 1 sowie das Lufthansa First Class Terminal mit exklusiven Lounges, das ausschließlich für Erste-Klasse-Passagiere und Mitglieder des HON Circle (höchste Stufe des Vielfliegerprogramms Miles & More) bestimmt ist.

Auch an nicht direkt mit dem Luftverkehr zusammenhängenden Unternehmen hält der Lufthansa-Konzern Anteile. Insgesamt ist der Konzern an mehr als 400 nationalen und internationalen Gesellschaften beteiligt. Eine detaillierte Übersicht findet sich auf der Lufthansa-Financials-Webseite (siehe Weblinks).

Bis zum ersten Quartal 2009 war der Konzern mit 24,9 Prozent an der Charterfluggesellschaft Condor Flugdienst GmbH beteiligt. Diese Anteile wurden durch den Tourismuskonzern Thomas Cook Group übernommen.[65]

Kritik

Verbraucherschutz

Das Unternehmen war, wie einige andere große Airlines auch, nicht bereit, mit der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderten Schlichtungsstelle Mobilität zusammenzuarbeiten[66]. Nach deren Auslaufen beteiligt sich die Lufthansa an keiner der Nachfolgestellen.

Umwelt- und Lärmschutz

Umweltschutzorganisationen werfen dem Lufthansa-Konzern vor, sich nicht genug für die Umwelt einzusetzen. So wird kritisiert, dass die Deutsche Lufthansa AG sich gegen einen Emissionsrechtehandel ausspricht, zumindest solange dieser ausschließlich für europäische Airlines gelten soll. Der Lufthansa-Konzern befürchtet Wettbewerbsnachteile gegenüber Airlines mit Sitz außerhalb der EU. Aber auch grundsätzlich bezweifelt der Konzern die Effektivität eines weltweiten Emissionsrechtehandels.[67] Demgegenüber verweist der Lufthansa-Konzern auf seine eigene Umweltpolitik. So setzt sich der Konzern für einen einheitlichen europäischen Luftraum ein, der die CO2-Emissionen bei innereuropäischen Flügen um acht bis zwölf Prozent senken würde. Außerdem würden die angestrebten direkten Flugrouten nach China Umweltemissionen verringern. Des Weiteren verweist der Konzern auf die Umweltfreundlichkeit der für seine Flotten genutzten modernen, treibstoffsparenden Flugzeugtechnik. [68]

Bürgerinitiativen kritisieren, dass der Lufthansa-Konzern gegen ein Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen plädiere, das vom Flughafenbetreiber Fraport als Zugeständnis an die am Flughafen-Standort betroffene Bevölkerung zugleich mit dem Ausbau beantragt wurde. Die Deutsche Lufthansa AG sieht bei einem Nachtflugverbot vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa Cargo AG sowie 7.300 konzerneigene Arbeitsplätze bedroht. [69]

Zwischenfälle

Seit 1955, dem Jahr der Aufnahme des Flugbetriebs der neuen Deutschen Lufthansa AG, weist die Unfallbilanz des Unternehmens sieben Totalverluste mit Todesopfern und einen ohne auf; dabei kamen 152 Menschen ums Leben:

Flugzeug Land Unfallhergang Datum
Lockheed L-1049G Super Constellation (D-ALAK) Brasilien Das aus Hamburg kommende Flugzeug stürzt kurz vor der Landung in Rio de Janeiro ab. 36 der 39 Flugzeuginsassen sterben.[70] 11. Januar 1959
Boeing 720-030B (D-ABOK) Deutschland Die Boeing stürzt auf einem Trainingsflug bei Mainz-Ebersheim aus ungeklärter Ursache ab. Alle drei Insassen kommen ums Leben.[71] 4.Dezember 1961
Boeing 720-030B (D-ABOP) Deutschland Bei dem Versuch der Besatzung, eine Rolle zu fliegen, stürzt die Boeing bei Ansbach ab, wobei alle drei Besatzungsmitglieder sterben.[72] 15. Juli 1964
Convair CV 440 (D-ACAT) Deutschland Das aus Frankfurt kommende Flugzeug Flug LH 005 stürzt in Bremen beim Durchstarten nach einem misslungenen Landeanflug ab. Alle 46 Insassen kommen ums Leben.[73] 28.Januar 1966
Boeing 707-330B (D-ABOT) Indien Aus Bangkok kommend, schlägt die Düsseldorf bei nebligem Wetter vor Erreichen der Landebahn in Delhi auf und brennt aus, nachdem sich alle 109 Passagiere und Crewmitglieder in Sicherheit gebracht haben.[74] 20. Dezember 1973
Boeing 747-130 (D-ABYB) Kenia Kurz nach dem Start in Nairobi (Flug LH 540) stürzt die Hessen mit 157 Personen an Bord ab. Mit 59 Toten handelt es sich um das schwerste Unglück in der Geschichte der Fluglinie. Gleichzeitig war es der zweite Totalverlust einer Boeing 747 und der erste mit Todesopfern.[75] 20. November 1974
Boeing 707-330C (D-ABUY) Brasilien Der Frachter "Düsseldorf" stürzt in Petrópolis bei Rio de Janeiro kurz nach dem Start ab (Frachtflug LH 527 nach Dakar). Die dreiköpfige Besatzung kommt ums Leben.[76] 26. Juli 1979
Airbus A320-200 (D-AIPN) Polen Die mit 70 Personen an Bord aus Frankfurt in Warschau eintreffende Kulmbach (Flug LH 2904) kollidiert nach der Landung mit einem Erdwall am Ende der Landebahn. Durch den Aufprall sterben ein Passagier sowie der Ausbildungskapitän, um dessen Prüfungsflug es sich handelte.[77] 14. September 1993
Entführungen

Eine weitere Schattenseite in der Chronik der Deutschen Lufthansa AG stellen die 13 Flugzeugentführungen bis 1999 dar, als die (heute in Privateigentum befindliche) staatliche Fluggesellschaft Lufthansa als Flagcarrier zu den besonders gefährdeten Zielobjekten globaler terroristischer Bedrohung gehörte. Allerdings gehören Fluggesellschaften nach wie vor, ungeachtet zwischenzeitlicher Privatisierungen, zu den bevorzugten Zielen von Terroristen, so dass auch der Lufthansa-Konzern von den erheblich verstärkten Maßnahmen zum Schutz des Luftverkehrs profitiert.

Entführungsfall Datum
Boeing 747-230B D-ABYD in Aden, auf dem Weg von Delhi nach Athen[78] 22. Februar 1972
Boeing 737-130 auf dem Weg von Köln nach München[79] 10. Juli 1972
Boeing 727 auf dem Weg von Lissabon nach Frankfurt[80] 11. Oktober 1972
Boeing 727-30 D-ABIG auf dem Weg von Beirut nach Ankara;
entführt über Nicosia nach Zagreb[81]
29. Oktober 1972
Boeing 737-130 D-ABEY in Rom nach Kuwait[82] 17. Dezember 1973
Boeing 727 in München auf dem Weg von Frankfurt nach Istanbul[83] 28. Juni 1977
Lufthansa-Boeing 737 Landshut (D-ABCE)
Stürmung des Flugzeugs in Mogadischu durch GSG 9[84]
13.17.Oktober 1977
Boeing 727 auf dem Flug von Frankfurt nach Köln[85] 12. September 1979
Boeing 727-230 in Wien auf dem Weg von Frankfurt nach Damaskus[86] 27. Februar 1985
Boeing 727-230 in Istanbul auf dem Weg von München nach Athen[87] 27. März 1985
Boeing 737 in London auf dem Weg von Hamburg nach London[88] 29. März 1985
Der Lufthansa-Airbus A310 (D-AIDM) Chemnitz wurde während
des LH-Fluges FrankfurtKairoAddis Abeba nach Hannover und
New York entführt, wo der Entführer aufgab.[89].
11. Februar 1993
Canadair Regional Jet CRJ-200 (D-ACJA) in Düsseldorf auf dem Weg von Prag nach Düsseldorf[90] 28. Dezember 1999

Verweise

Siehe auch
Literatur
Weblinks
 Commons: Lufthansa  Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Lufthansa  Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
Einzelnachweise
  1. Lufthansa: Unsere Drehkreuze in Frankfurt, München, Düsseldorf und Zürich 22. Januar 2010
  2. a b c d Offizielle Kennzahlen 2008 von Lufthansa Investor Relations
  3. Geschäftsbericht 2008
  4. Lufthansa Nachhaltigkeitsbericht Balance, Ausgabe 2008
  5. Harte Zeiten für die Töchter, Manager-Magazin, 20. September 2007
  6. Grundkapital, Lufthansa Investor Relations, abgerufen 30. Juli 2008
  7. Luftverkehrsnachweissicherungsgesetz (LuftNaSiG), Fassung vom 5. Juni 1997
  8. a b Besonderheiten der Lufthansa Aktie (Namensaktie), Lufthansa Investor Relations, abgerufen 30. Juli 2008
  9. Lufthansa fast nicht mehr deutsch, Netzeitung, 16. April 2007
  10. Lufthansa erzielt 2006 Rekordwerte bei Gewinn und Umsatz, Pressemitteilung, 9. März 2007
  11. Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung für das Jahr 2008
  12. Lufthansa schließt Swiss-Übernahme ab, Handelsblatt, 21. Juli 2007
  13. Lufthansa zieht Biligflieger Germanwings näher an sich, Financial Times Deutschland, 8. Dezember 2008
  14. Geschäftsbericht Lufthansa 2008, Seite 78
  15. Lufthansa sagt ja, braucht aber Zeit, Wort, 24. März 2009
  16. Luxair passt Kapazitäten an sinkende Fluggastzahlen an, Wort, 8. April 2009
  17. Lufthansa erwirbt 19 % an JetBlue Airways, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Dezember 2007
  18. Überraschung in Amerika, Sueddeutsche.de, 14. Dezember 2007
  19. Lufthansa steigt bei Brussels Airlines ein, Focus.de, 15. September 2008
  20. Lufthansa darf Brussels Airlines übernehmen, Airliners.de, 22. Juni 2009
  21. Lufthansa übernimmt britischen Regionalflieger komplett, Financial Times Deutschland, 1. Oktober 2009
  22. Geschäftsbericht Lufthansa 2007, Seite 71
  23. Lufthansa übernimmt Austrian Airlines, Aero.de, 5. Dezember 2008)
  24. Top10: Die zehn größten Airlines der Welt nach Gewinn Aerosecure.de, August 2007)
  25. Lufthansa: Unsere Drehkreuze in Frankfurt, München, Düsseldorf und Zürich 22. Januar 2010
  26. Lufthansa Flugplan
  27. a b Lufthansa Magazin 02/07, Seite 12
  28. aero.de: Lufthansa stationiert 500. Langstreckenpiloten in München (2. April 2008)
  29. ch-aviation.ch Flotte der Lufthansa (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  30. Airbus Orders, Deliveries, Operators (XLS-Datei, englisch) Stand: 31. Januar 2010
  31. Boeing Bestellungen von Lufthansa (englisch) Stand: 31. Januar 2010
  32. lufthansa.com: Sitzpläne der Lufthansa Passage Airlines 15. Dezember 2009
  33. ch-aviation.ch Flotte der Lufthansa Italia (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  34. Lufthansa wählt CFM56-5B-Triebwerke für bestellte A320 Airliners.de, 19. Februar 2009
  35. aero.de: Lufthansa soll ersten A380 am 10. Mai erhalten 2. Februar 2010
  36. Lufthansa ordert 747-8, Pressemitteilung Lufthansa, 6. Dezember 2006
  37. Boeing Adjusts 747-8 Program Production and Delivery Schedule, Pressemitteilung Boeing, 14. November 2008
  38. Lufthansa fliegt neuen Super-Jumbo ab 2012, FTD, 9. Februar 2010
  39. ch-aviation.ch Flotte der Lufthansa CityLine (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  40. ch-aviation.ch Flotte der Lufthansa Cargo (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  41. ch-aviation.ch Flotte der Air Dolomiti (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  42. ch-aviation.ch Flotte der Austrian Airlines (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  43. ch-aviation.ch Flotte der Tyrolean Airways (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  44. ch-aviation.ch Flotte der bmi (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  45. ch-aviation.ch Flotte der bmi regional (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  46. ch-aviation.ch Flotte der bmibaby (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  47. ch-aviation.ch Flotte der Brussels Airlines (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  48. ch-aviation.ch Flotte der Eurowings (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  49. ch-aviation.ch Flotte der Germanwings (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  50. ch-aviation.ch Flotte der Swiss International Air Lines (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  51. ch-aviation.ch Flotte der Swiss International Air Lines (englisch) abgerufen am 28. Februar 2010
  52. Lufthansa fliegt neuen Super-Jumbo ab 2012, FTD, 9. Februar 2010
  53. Übersicht über die Taufnamen in der Lufthansa Flotte
  54. aero.de: Erste A380 der Lufthansa heißen "Frankfurt am Main" und "München" 5. Februar 2010
  55. First Class am Flughafen Lufthansa.com, 19. Dezember 2006
  56. Lufthansa startet neue First Class in 2008, finanznachrichten.de, 19. Dezember 2006
  57. Inflight Entertainment, lufthansa.com
  58. PTV - Personel TV List, mucforum.de
  59. Geschäftsbericht Lufthansa 2008 Seite 88
  60. Die Tiger-Fracht Lufthansa-Cargo in Asien, Aero.de, 29. April 2007
  61. Geschäftsbericht Lufthansa 2008, Seite 97
  62. Geschäftsbericht Lufthansa 2008, Seite 109
  63. Geschäftsbericht Lufthansa 2008 Seite 108/109
  64. Geschäftsbericht Lufthansa 2008, Seite 103
  65. Thomas Cook plc Press Release 2009 Interim Results Announcement (PDF, englisch) 14. Mai 2009
  66. Bilanz der Schlichtungsstelle
  67. Emissionshandel im Luftverkehr
  68. FAZ 15. April 2007
  69. Lufthansa-Chef: Nachtflugverbot gefährdet 7300 Jobs
  70. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  71. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  72. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  73. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  74. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  75. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  76. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  77. Angaben zum Unfall in der Datenbank Aviation-Safety.net
  78. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  79. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  80. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  81. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  82. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  83. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  84. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  85. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  86. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  87. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  88. Angaben zur Entführung in der Datenbank Aviation-Safety.net
  89. Angaben zur Entführung in der Datenbank aviation-safety.net
  90. Angaben zur Entführung in der Datenbank aviation-safety.net
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