| Philippine Airlines | ||
|---|---|---|
| IATA-Code: | PR | |
| ICAO-Code: | PAL | |
| Rufzeichen: | PHILIPPINE | |
| Gründung: | 1941 | |
| Sitz: | Manila, Philippinen | |
| Drehkreuz: | ||
| Heimatflughafen: | Manila-Ninoy Aquino | |
| Vielfliegerprogramm: | Mabuhay Miles | |
| Flottenstärke: | 36 (+ 4 Bestellungen) | |
| Ziele: | National und international | |
Philippine Airlines, kurz PAL, ist die internationale Fluggesellschaft der Philippinen mit Hauptsitz in Manila und Drehkreuz am dortigen Ninoy Aquino International Airport.
Inhaltsverzeichnis |
Philippine Airlines wurde am 26. Februar 1941 von mehreren Geschäftsleuten gegründet, und ist die älteste noch operierende asiatische Fluglinie. Im März 1941 startete man mit einer Beechcraft Model 18 den Flugbetrieb. Die tägliche Route war die Strecke zwischen Manila und Baguio. Bedingt durch die japanische Invasion im Zweiten Weltkrieg auf den Philippinen musste aber bereits Ende 1941 der Flugbetrieb eingestellt werden.
Nach der Befreiung nahm die Fluggesellschaft am 14. Februar 1946 ihren Flugbetrieb mit fünf DC-3 wieder auf. 15 Ziele wurden nun angeflogen. Im selben Jahr flog eine von PAL gecharterte DC-4 vierzig Amerikaner von den Philippinen nach Kalifornien/USA; damit war Philippine Airlines die erste asiatische Airline, die den Pazifik überquerte. 1947 übernahm Philippine Airlines die Airline Far East Air Transport und mit ihr die Routen nach Bangkok, Hongkong, Shanghai, Kalkutta und später Madrid sowie den Bestand an fünf DC-4. PAL eröffnete im selben Jahr eine Linienverbindung von Manila nach San Francisco.
1954 wurden alle internationalen Flüge mit Ausnahme der Strecke nach Hongkong eingestellt. Dafür wurde das nationale Streckennetz erheblich ausgebaut. Erst 1962 wurde die erste Auslandsroute nach San Francisco in Zusammenarbeit mit KLM wieder eröffnet.
Im Mai 1966 kamen die ersten BAC 1-11 zur Flotte, 1969 die DC-8. Mit den DC-8 wurden dann auch die Routen nach Rom, Frankfurt am Main und Amsterdam wiedereröffnet.
1974 übernahm Philippine Airlines die beiden Fluggesellschaften Filipinas und Air Manila. Kurz danach erhielt die Airline die ersten DC-10-30, die die DC-8 ersetzten und geleast wurden. 1979 kamen Boeing 747 und Airbus A300B4 zur Flotte hinzu. 1988 ersetzten Maschinen vom Typ Fokker F-50 die HS-748 und ab 1990 kam die Boeing 737-300 als Ersatz für die BAC 1-11 hinzu.
1996 erhielt Philippine Airlines die ersten Airbus A340-300. Für 1998 war eine weiterer Umbau der Flotte vorgesehen, aber am 23. September 1998 musste Philippine Airlines zunächst wegen länger andauernder Personalstreiks und der Asienkrise mit damit verbundenen finanziellen Problemen den Flugbetrieb einstellen. Einige Wochen später wurde der Betrieb wieder aufgenommen, nachdem das Streckennetz stark eingeschränkt, Teile der Flotte verkauft oder retourniert und Personal abgebaut worden war.
Im Jahr 2000 wurde Philippine nach sechs schlechten Jahren wieder profitabel. Ausgewiesen wurde ein Gewinn von rund 44,2 Millionen Pesos. Im selben Jahr verkaufte die Gesellschaft das Hangar-Geschäft an die deutsche Lufthansa Technik, welche die Wartung der Flugzeuge von PAL übernahm. Ebenfalls wurde ein System eingeführt, welches Buchungen per E-Mail erlaubt. 2001 wurde gar ein Gewinn von 419 Millionen Pesos erwirtschaftet. Das internationale Geschäft wurde wieder aufgenommen mit Destinationen in Südostasien, Australien und Vancouver in Kanada. Daneben wurde ein Vielfliegerprogramm eingeführt.
2003 beschaffte sich PAL eine neue Boeing 747-400, die fünfte Maschine dieses Typs in ihrer Flotte. Im selben Jahr wurden Las Vegas ins Programm aufgenommen, sowie die europäischen Destinationen Paris und Amsterdam mit Codeshare-Verträgen mit Air France und KLM. Durch die Fusion von Air France und KLM musste Paris allerdings wieder aus dem Programm gestrichen werden. Die Flotte wurde mit zwei Airbus A320 erneuert. E-Ticketing wurde eingeführt.
Nach 15 Jahren wurde 2005 wieder Peking angeflogen. Acht neue Airbus wurden bestellt und vier geleast. Die Übernahme einer dieser Maschinen, einer A319, wurde verschoben, weil die Philippine Airlines nicht über genügend Piloten verfüge.
Im Jahr 2008 mustert man die letzte Boeing 737 aus der Flotte aus. Des Weiteren unterzeichnete Philippine Airlines mit Air Philippines einen Kooperationsvertrag, so dass Air Philippines ihre Bombardier Dash 8 unter den Namen PAL Express als Billigfluggesellschaft auf Regionalstrecken einsetzt. PAL Express nahm den Flugbetrieb am 5. Mai 2008 mit der Strecke ManilaBoracay auf.
Am 30. März 2010 wurde die Airline wie alle anderen Fluggesellschaften des Landes auf die Liste der Betriebsuntersagungen für den Luftraum der Europäischen Union gesetzt. Die Europäische Kommission begründete dies mit den für die EU nicht ausreichenden Sicherheitsstandards.[1][2]
Mit Stand Januar 2012 besteht die Flotte der Philippine Airlines aus 36 Flugzeugen:[3]