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Royal Jordanian

Royal Jordanian
IATA-Code: RJ
ICAO-Code: RJA
Rufzeichen: JORDANIAN
Gründung: 1963
Sitz: Amman, Jordanien Jordanien
Drehkreuz:

Queen Alia International Airport

Heimatflughafen: Queen Alia International Airport
Mitarbeiterzahl: 4.400 (2008)
Fluggastaufkommen: 5,45 Mio. (2010) [1]
Allianz: oneworld
Vielfliegerprogramm: Royal Plus
Flottenstärke: 36 (+ 11 Bestellungen)
Ziele: National und international

Royal Jordanian (zuvor ALIA, arabisch: ; Transliteration: al-Malakiyah al-Orduniyah) ist die nationale jordanische Fluggesellschaft mit Sitz in Amman und Drehkreuz auf dem dortigen Queen Alia International Airport. Sie ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization und der Luftfahrtallianz oneworld.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründung und erste Jahre

Die im Dezember 1963 gegründete staatliche ALIA übernahm von der in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Jordan Airways, eine private und selbständig operierende Tochtergesellschaft der Middle East Airlines, das Streckennetz und die aus zwei Douglas DC-7B bestehende Flotte.

Für den Einsatz auf Kurzstrecken beschaffte man zwei Handley Page H.P.R. 7 Dart Herald, die bis zur Ablösung durch Sud Aviation Caravelle im Jahre 1965 im Einsatz standen. Mit Verfügbarkeit der Caravelle als Allroundjet ab dem 28. Juli 1965 konnte ALIA ihr Streckennetz auch zu weiter entfernten Zielen wie Rom und Paris ausdehnen. Als Unterstützung für die Caravelle mietete ALIA zwischen November 1966 und März 1967 einige viermotorige Vickers Viscount, die anschließend von ebenfalls gemieteten Fokker F-27 abgelöst wurden.

Im Februar 1968 erhielt ALIA dann ihre erste eigene F-27. Mit der weiteren Streckennetzausdehnung zu entfernteren Zielen auf dem indischen Subkontinent beschaffte ALIA zwei Exemplare der Boeing 707-320, von denen die erste Maschine am 26. Januar 1971 übergeben werden konnte. Diesen Flugzeugen folgte am 30. November 1972 die erste, aus zweiter Hand erworbene Boeing 720-030B. Nachfolger der Caravelle auf den Mittelstrecken war die Boeing 727-200, das erste dieser Flugzeuge erhielt ALIA am 8. Juli 1974.

Die für den Einsatz auf Routen nach Westeuropa und Fernost beschafften Boeing 747-200B (Erstauslieferung am 13. April 1977) erwiesen sich als unwirtschaftlich, weswegen ab dem 11. September 1981 die kleineren Lockheed L-1011-500 zur Flotte stießen.

Als erste Transatlantikziele wurden ab 1984 New York und Los Angeles, via Frankfurt oder London, angeflogen. Das Jahr 1986 leitete den Beginn einer umfassenden Unternehmenserneuerung ein, was sich im Dezember des Jahres in einem neuen farblichen Erscheinungsbild der Flugzeuge und der Änderung des Firmennamens in Royal Jordanian Airlines widerspiegelt.

Entwicklung seit den 1990er-Jahren

Mit der Übernahme des ersten Airbus A310 beginnt das Unternehmen den Wechsel zu einer reinen Airbus-Flotte. Nachfolgemuster der Boeing 727-200 wurde der Airbus A320-200, die ersten beiden Maschinen wurden im Frühjahr 1990 ausgeliefert. In Folge des Zweiten Golfkrieges musste Royal Jordanian schwere finanzielle Verluste verkraften, weswegen ein Großteil der Flotte entweder fremdvermietet oder stillgelegt wurde.

Im März 1996 verließ die letzte Boeing 727 die Flotte, gefolgt von der TriStar im Jahre 1999. Im August 2000 gelangte der erste von fünf Airbus A340-200 zur Ablieferung, und dieses Muster bildet für die nächsten Jahre das Rückgrat der Langstreckenflotte.

Im Februar 2001 erfolgte die Umwandlung der Royal Jordanian in eine Aktiengesellschaft und alle Unternehmensanteile wurden im Hinblick auf eine Teilprivatisierung an die neu gegründete staatliche Holdinggesellschaft RJI (Royal Jordanian Investments) übertragen. Im Dezember 2007 wurden 71 % der Anteile der Fluggesellschaft an die Börse gebracht. 29 % der Anteile verbleiben bei verschiedenen Organisationen der jordanischen Regierung, weitere bei den Mitarbeitern. Das Unternehmen war damit die erste Fluggesellschaft der Levante, die in so starkem Umfang privatisiert wurde. Seit April 2007 ist Royal Jordanian Vollmitglied der oneworld-Allianz.

Ziele

Royal Jordanien bedient neben Zielen im Nahen Osten wie Dubai und Aden vorrangig europäische Destinationen wie Paris und Moskau sowie Ziele in Afrika, Asien und Nordamerika, darunter Bangkok, Tunis und Chicago. Royal Wings bedient darüber als Tochtergesellschaft Regional- und Zubringerflüge. Kooperations- und Codeshareabkommen bestehen mit Aeroflot, Air Canada, Iberia, Malaysia Airlines, SriLankan Airlines, Syrian Arab Airlines und Thai Airways.

Flotte

Mit Stand Januar 2012 besteht die Flotte der Royal Jordanian aus 36 Flugzeugen[2] mit einem Durchschnittsalter von 7,7 Jahren[3]:

Bestellungen
  • 11 Boeing 787-8 (Auslieferung voraussichtlich ab 2012, Ersatz für Airbus A310-300 und A340-200)[4]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Royal Jordanian: Press release / RJ News: February 23, 2011 Abgerufen am 18. Juli 2011.
  2. ch-aviation.ch - Flotte der Royal Jordanian (englisch) abgerufen am 5. Januar 2012
  3. airfleets.net - Flottenalter der Royal Jordanian (englisch) abgerufen am 5. Januar 2012
  4. Boeing: Boeing, Royal Jordanian Sign Order for Three Additional 787 Dreamliners 21. Juli 2010

Weblinks

 Commons: Royal Jordanian Airlines  Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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