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Flughafen Thessaloniki

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Flughafen Makedonien
Airport Makedonia
Kenndaten
ICAO-Code LGTS
IATA-Code SKG
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 10 km südlich von Thessaloniki
Straße ,
(über Zubringer )
Bahn nein
Nahverkehr Buslinie 78, 78N (Nachtbus) der OASTH
Basisdaten
Eröffnung 1930
Betreiber Fraport Greece
Terminals 1
Passagiere 6.247.514[1] (2017)
Luftfracht 6.550 t[2] (2016)
Flug-
bewegungen
53.670[1] (2017)
Start- und Landebahnen
10/28 2440 m × 50 m Asphalt
16/34 2410 m × 60 m Asphalt

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Der Flughafen Thessaloniki ist ein griechischer Flughafen bei Thessaloniki und der wichtigste Flughafen des griechischen Nordens. Sein offizieller Name lautet Makedonia Airport (griechisch ), benannt nach der Region Makedonien bzw. der historischen Region Makedonien.

Er wird auch als Militärflugplatz der griechischen Luftwaffe genutzt. Während des Zweiten Weltkrieges operierten von hier gelegentlich auch deutsche Seenotflieger.

Lage und Verkehrsanbindung

Der Flughafen hat zwei sich in der Mitte kreuzende Start- und Landebahnen. Er liegt ca. 13 km südöstlich der Stadt Thessaloniki in der Nähe des Orts Mikra direkt am Thermaischen Golf.

Über den kurzen Autobahnzubringer (Nationalstraße 67) besteht Anschluss an die Autobahn 25 (Nea Moudania, ChalkidikiInnenring ThessalonikiSerres). Im Dreieck Evkarpias besteht Anschluss an die GR-A2 (Autobahn 2).

Eine direkte Schienenanbindung besteht nicht. Es ist lediglich möglich, mittels Taxi oder Bus zum ca. 15 km entfernten Bahnhof von Thessaloniki zu gelangen. Die Buslinien 78 und 78N verkehren über die Innenstadt und den Bahnhof zum Bahnhof der überregionalen KTEL-Busse. (40 min 60 min). (Busfahrplan: tagsüber (78), nachts (78N))

Fluggesellschaften und Ziele

Aegean Airlines fliegt mit Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart die meisten Ziele im deutschsprachigen Raum an. Daneben bietet Germanwings ganzjährig Flüge nach Köln/Bonn und Stuttgart an, Ryanair bietet ganzjährig Flüge nach Dortmund an. Austrian Airlines nach Wien. Darüber hinaus gibt es saisonal zahlreiche Flüge etwa von Condor, easyJet ab bzw. nach Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ausbau

Das heutige Terminal wurde 1997 umgebaut und erweitert. Es folgte eine Erweiterung der Startbahn 10/28 um 1.000 m weiter ins Meer; die resultierende Startbahn 10/28 (neu) wird eine Länge von 3.440 m und eine Breite von 50 m haben. Parallel hierzu wird ein Taxiway angelegt, so dass eine künstliche Aufschüttung in die Thermaikos Bucht von 1064 m × 450 m entstehen wird.

Die nächste Ausbauphase sollte ein neues Terminal 2 umfassen. Der Plan sah ein Terminal mit zwei Arbeitsebenen vor (Abflug und Ankunft) mit Fluggastbrücken und 100 Check-In-Schaltern. Die geplante Kapazität würde in der ersten Projektphase 8 Millionen Passagiere pro Jahr als Maximum, in der abschließenden Phase 16 Millionen Passagiere pro Jahr als Maximum haben. Ergänzend würden neue Parkflächen für ca. 3600 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden und das Vorfeld auf 22 Parkpositionen für Flugzeuge und fünf Hubschrauberlandeplätze ausgelegt. Im Zuge der Privatisierung ab 2011 wurden die Pläne auf Eis gelegt.

Im November 2014 erhielt die Fraport den Zuschlag den Flughafen für 40 Jahre zu betreiben und setzte sich gegen zwei weitere internationale Konsortien durch.[3]

Anflug

Der Anflug auf den Flughafen Thessaloniki ist insbesondere dann sehr sehenswert, wenn von Westen her gelandet wird. Der Landeanflug erfolgt dann über dem Meer (Thermaischer Golf), links ist Thessaloniki zu sehen. Im Falle eines Landeanfluges von Osten erfolgt ein Landeanflug in ziemlicher Tiefe über Mikra und andere Vororte von Thessaloniki, da zwischen den ersten Höhenzügen der Chalkidiki und der Landebahn nicht mehr als 5 km bis 6 km Abstand bestehen.

Weblinks

 Commons: Thessaloniki International Airport  Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Air Traffic statistics. SKG-Airport.gr, abgerufen am 26. Mai 2018 (englisch).
  2. Thessaloniki Airport "Makedonia". HCAA.gr, abgerufen am 26. Mai 2018 (englisch).
  3. Pressemitteilung der Fraport AG vom 25. November 2014: [1] abgerufen am 16. Juli 2015

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