Wie weit sind Sie in Ihrem Leben schon geflogen?


Silk Air

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Silk Air
IATA-Code: MI
ICAO-Code: SLK
Rufzeichen: SILKAIR
Gründung: 1975 (als Tradewinds)
Sitz: Singapur Singapur
Drehkreuz:

Singapur-Changi

Heimatflughafen:

Singapur-Changi

IATA-Prefixcode: 629
Vielfliegerprogramm: KrisFlyer
Flottenstärke: 31 (+ 41 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.silkair.com

Silk Air (rechtlich SilkAir (Singapore) Private Limited) ist eine Fluggesellschaft aus Singapur mit Basis auf dem Flughafen Singapur. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Singapore Airlines.

Geschichte

Die Geschichte der Silk Air geht bis auf das Jahr 1975 zurück, als Singapore Airlines das Touristikunternehmen Tour Operator Tradewinds Pte Ltd gründete. Tradewind bot nur Pauschalreisen mit Flügen der Singapore Airlines in die nähere Umgebung des Stadtstaates an. 1989 wurde das Angebot mit eigenen Flügen unter einer gleichnamigen Fluggesellschaft erweitert. Ziele waren Pattaya, Phuket, Hatya, Kuantan und Tioman.

1992 wurde Tradewinds in SilkAir umbenannt. Gleichzeitig wurde auch die Angebotsstruktur geändert. SilkAir flog fortan als Regionalfluggesellschaft mit vollem Service. Tradewind Tours & Travel Division wurde eine Untergruppe der SilkAir.

Silk Air war der erste Anbieter in Asien, der auf Flügen mit dem digEplayer 5500 portables Video-on-Demand anbietet, allerdings nur auf Flügen nach China und Indien.

Flugziele

Silk Air bedient Städte in Südost-, Süd- und Ostasien sowie Darwin und Cairns in Australien.[1] Sie betreibt 25 der 49 Kurzstrecken der Singapore-Airlines-Gruppe.

Codesharing

Codeshare-Abkommen bestehen mit der Muttergesellschaft Singapore Airlines sowie mit Malaysia Airlines, Air India, Garuda Indonesia, Bangkok Airways und Virgin Australia.

Flotte

Mit Stand September 2016 besteht die Flotte der Silk Air aus 31 Flugzeugen[2] mit einem Durchschnittsalter von 4 Jahren:[3]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt[4] Anmerkungen Sitzplätze[5]
(Business/Economy)
Airbus A319-100 04 128 (8/120)
Airbus A320-200 11 150 (12/138)
Boeing 737-800 16 10 mit Winglets ausgestattet 162 (12/150)
Boeing 737 MAX 8 31 offen
Gesamt 31 41

Zwischenfälle

Am 19. Dezember 1997 stürzte eine Boeing 737-300 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen 9V-TRF auf dem Silk-Air-Flug 185 von Jakarta nach Singapur aus einer Höhe von 10.000 Metern senkrecht in den Fluss Musi auf Sumatra und zerschellte mit hoher Geschwindigkeit, wobei alle 104 Personen an Bord starben. Weil das gesamte Flugzeug zerstört war und beide Flugschreiber, die alle wichtigen Daten und Gespräche im Cockpit aufzeichnen, noch vor dem Sturzflug ausgefallen waren, konnten die indonesischen Ermittler nicht erklären, was geschehen war. In ihrem Abschlussbericht schlossen sie weder einen technischen Defekt noch einen Pilotenfehler aus.[6] Das US-amerikanische NTSB sah es dagegen als wahrscheinlich an, dass einer der beiden Piloten (vermutlich der Kapitän selbst) die Boeing mit Absicht hatte abstürzen lassen. Nach Ansicht des NTSB wiesen die Sturzflugcharakteristika darauf hin, dass der Sturzflug gezielt eingeleitet worden war. Allerdings gab es zuvor bereits ähnliche Unfälle mit diesem Flugzeugtyp, die durch einen plötzlichen unkontrollierten Vollausschlag des Seitenruders verursacht worden waren (siehe auch USAir-Flug 427).

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Silk Air  Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. silkair.com Route Map (englisch), abgerufen am 21. Juni 2015
  2. airfleets.net Silk Air (englisch), abgerufen am 8. September 2016
  3. airfleets.net Fleet age SilkAir (englisch), abgerufen am 8. September 2016
  4. Boeing Orders & Deliveries (englisch), abgerufen am 8. September 2016
  5. silkair.com Our Fleet (englisch), abgerufen am 21. Juni 2015
  6. Offizieller Abschlussbericht des NTSC (PDF)

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Silk Airexterner Link aus der freien Enzyklopädie Wikipediaexterner Link und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autorenexterner Link verfügbar.